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MAGAZIN :: Index: 'C' :: CLUSTERHEAD

CLUSTERHEAD
Der neue Shooting Star aus Deutschland
Ihr steht auf Jag Panzer oder Titan Force und ärgert Euch, dass diese Bands mit guten Alben auf sich warten lassen? Ich sage "nein", denn in Regensburg gibt es eine Truppe namens Clusterhead. Ganz neu am Start mit einem genialem und aggressiven Debütalbum in der Tasche. "Times Of No Trust" konnte mich vollends überzeugen und ließ mich acht Punkte vergeben. Und das, obwohl die Konkurrenz in jenem Monat durchaus erdrückend war. Da wir auch den neuen und zukünftigen Stars ein Forum bieten, an dieser Stelle erstmal ein Interview mit den Newcomern. Sänger Rene stand Rede und Antwort.
Das ist euer erstes Interview für unser Magazin und da klären wir am besten zuerst die Bandgeschichte.

>> Erst mal danke für´s Interview! Freut uns riesig, euch mal ein bisschen was über uns zu erzählen. Clusterhead gibt es ja schon seit 2005. Von der früheren Besetzung sind bis heute nur noch Basser Andi, der die Band gegründet hat, und Frank (Gitarre) übrig. Nach dem Ausstieg des damaligen Sängers Markus übernahm der Drummer Stefan die Aufgabe des Frontmanns. Allerdings nur für kurze Zeit. Als Stefan dann die Band verlassen hat und sich bei Ingrimm als Sänger einbrachte musste sich die Band neu formieren. Frank traf zufällig seinen alten Bandkollegen Rüdiger, mit dem er bei der Band Dream Chamber schon mal zusammengespielt hat. Da dieser nach längerer Krankheit sowieso wieder richtig Bock hatte musikmäßig auf die "Kacke" zu hauen, war Rüdigers Einstieg ziemlich schnell geklärt. Fast zeitgleich beendete ich mein damaliges Projekt Glazzhouse , um mich in einer anderen Band auszulassen. Ab hier wird es ein bisschen unüberschaubar, denn Rüdiger, der nun bei Clusterhead eingestiegen war, ist auch gleichzeitig eins der zwei Gründungsmitglieder von Glazzhouse. Somit ein alter Bandkollege von mir. Als sie davon Wind bekommen haben, dass ich der Band den Rücken zugewandt habe, sind sie auf die Idee gekommen, bei mir anzurufen und mich zu fragen, ob ich Lust hätte bei Clusterhead einzusteigen.
Nach den ersten Sessions war uns klar, dass diese Besetzung genug Potential hat um etwas auf die Füße zu stellen was Spaß machen kann. <<


Früher habt ihr Demos gemacht, jetzt euer Debütalbum. Worin liegt für euch der wesentliche Unterschied zwischen beiden Produkten?

>> Am Anfang war das Demo. So auch bei uns. Die Songs von den ersten EP´s sind noch zu Zeiten entstanden, als der alte Sänger und Drummer in der Band waren. Als die neue Besetzung klar war, wollten wir erst mal abchecken, wie unser Style draußen ankommt. Aus den ersten Aufnahmen machten wir dann die 3-Track CD " Hole In My Heart". Eigentlich gibt es zu der jetzigen CD nur den Unterschied der Vermarktung. <<

Auf eurer Homepage sagt ihr, dass ihr euch keinem Trend anbiedert und modern ertönt. Dann beschreibt doch mal eure Mucke.

>> Wir haben von Anfang an immer den Anspruch gehabt nicht wie eine Band zu klingen die schon x-mal da war, was ja nicht ganz einfach ist. Da wir noch die guten alten Bands im Kopf haben, die uns damals geprägt haben,
ist es klar, dass wir dem klassischen Metal treu bleiben wollen. Um aber 2008 einen Sound zu machen der zeitgemäß klingt, versuchen wir immer ein bisschen Industrial-Sounds mit in unsere Songs einfließen zu lassen. <<


Wir leben in Zeiten einer CD-Überflutung. Welche Ziele habt ihr euch persönlich gesteckt?

>> Wir stecken unsere Ziele immer so nah wie möglich, denn es gibt nichts frustrierenderes als nicht erreichte Ziele. Wir wollen nun mit " Times Of No Trust" Clusterhead in die Öffentlichkeit bringen und den Metalfans da draußen zeigen: "Hey hier gibt es eine neue Band die einen geilen Sound fährt. Zieht es Euch doch mal rein !!!!" Alles weitere wird sich zeigen.... Wir sind aber sehr optimistisch was unsere Zukunft angeht ohne euphorisch zu sein. <<

Jetzt habt ihr bei mir ziemlich gut abgeschnitten. Was interessiert euch an Kritiken? Was wird genutzt, was wird verworfen?

>> Erst mal ein fettes DANKE für Deine super Kritik. Die hat uns richtig Spaß gemacht zu lesen. Kritiken können Wegweiser für Bands sein. Wenn man aus einer Band wirklich etwas rausholen will um was zu erreichen sollte man sich den Kritiken aussetzen. Sie sind diejenigen, die sich mit den aktuellen Bands und Vorlieben der Zuhörer beschäftigen. Klar, die Kritiken fallen vielleicht nicht immer zum Wohlwollen der Künstler aus, aber auch eine harte, objektive Kritik kann eine Band weiterbringen. Man sollte sich eben das Negative zu Herzen nehmen und daran arbeiten, um es zu verbessern und das Positive als gelungen abheften. <<
Ihr sollt live ganz gut abgehen. Was habt ihr diesbezüglich zu bieten?

>> Da wir momentan noch nicht das nötige Kleingeld für die aufwendige Shows haben, die wir gerne fahren würden, sind wir unser bestes Kapital auf der Bühne. Das mit den Shows soll aber noch werden. Da gerade ich auch ein Fan von aufwendigen Lichtspektakel und geilen Pyro-Shows bin, werden wir sicherlich auch bald da einiges zu bieten haben. Ansonsten sind wir auf der Bühne einfach wie unter Strom und das springt auch ziemlich schnell auf unser Publikum über. Wir sind sehr gespannt, wie das bei größeren Veranstaltungen sein wird. Für dieses Jahr haben wir uns das Ziel gesetzt, es zumindest bei dem einen oder anderen Festival auf´s Billing zu schaffen. <<

Wie ist bei euch das Fanverhältnis: Autogrammstunden, MySpace, Homepage, nackt putzen bei den Chikas, haha?

>> Yeaah !! Nacktputzen ist eine schlechte Idee.......da muss man schon was bieten.... und da muss ich sagen....ehh....wir putzen nicht gern. (lacht) ansonsten.... also ich muss sagen, am meisten geht bei uns über Myspace, das muss ich ganz klar sagen. Wenn es dieses Portal nicht gäbe, wären wir wahrscheinlich heute noch im Proberaum und keiner würde wissen, wer Clusterhead überhaupt ist. Auf diesem Weg möchte ich mich doch mal öffentlich bei Franz aus Österreich und Nici aus Regensburg bedanken, die sehr fleißig und mit viel Eigeninitiative uns als Street Teams unterstützen. Natürlich auch bei allen, die uns sonst so eindrucksvoll unter die Arme greifen. Wie Robert und Dirk, unsere Techniker. <<

Wie geht ihr an eure Texte ran?

>> Für unsere Lyrics ist Rüdiger zuständig. Rüdiger ist eine sprudelnde Quelle an Ideen für Texte. Das ist der helle Wahnsinn. Er hat da einen ziemlich schweren Job. Seine Ideen entstehen in den unmöglichsten Momenten. Meistens auf der Arbeit, wo man am wenigsten Zeit hat, sich was zu notieren. Die Themen sind so unterschiedlich wie das richtige Leben. Manchmal greifen wir aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft auf, einige Ideen entstehen aber auch ohne Bezug zu aktuellen Themen. Wir würden uns nicht als politische Band sehen, dennoch geht der Alltag auch nicht spurlos an uns vorbei und deshalb äußern wir uns schon mal zu politisch-gesellschaftlichen Themen. <<

Was war bis jetzt das interessanteste Happening für euch im Musikbiz?

>> So richtig haben wir ins " Biz" noch nicht reinschnuppern können. Das Geilste bis jetzt, glaub ich, war die Zeit nach der CD-Veröffentlichung. Die wahnsinnigen Rückmeldungen auf das Album waren wirklich stark. Die vielen Radioschaltungen auf der Welt waren für uns unglaublich. Wenn man erfährt, dass man in New York im Radio gespielt wird, und dass nicht nur einmal oder dass wir im Juli Album des Monats in Frankreich bei einem Radiosender waren, dann ist das schon beflügelnd. Wenn ich daran denke, dass Clusterhead in „The Rock Show“ in England und über "Pirate Radio" in Kalifornien "special featured band" waren läuft es mir immer noch eiskalt den Rücken runter. Diese Ereignisse sind jedes Mal ein Highlight für uns und ein guter Grund, weiter Musik zu machen. Dank der Super Promotion und des unermüdlichen Einsatzes von Oliver Häusler von Artist Service werden wir wahrscheinlich nächstes Jahr einiges an Höhepunkte erleben. <<

Was habt ihr für die Zukunft geplant?

>> Wir arbeiten gerade an unserem neuen Album, das nächstes Jahr erscheinen wird. Es wird ein Album, das noch etwas mehr Power haben wird als „Times Of No Trust“, so viel können wir versprechen. Ein großer Wunsch von uns ist, nächstes Jahr so viel wie möglich live zu spielen. Die Planungen dafür sind schon am laufen. Wir hoffen euch nächstes Jahr mal live zu begegnen. Bis dahin bleibt dem Heavy Metal treu, denn wir bleiben es auch. Fettes Danke an Dich, Steve und Obliveon für die super Zusammenarbeit.Wir hoffen, euch auch mit unserem neuen Album überzeugen zu können. Stay heavy! <<
http://www.clusterhead.com
Steve Burdelak


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