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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DAYS OF DOOM ....

DAYS OF DOOM II, 22.11.2008, Dortmund - FZW


Dortmund - FZW

22.11.2008
Trotz bescheidenen Wetters und noch schlechterer Wettervorhersagen kamen doch geschätzte 120 Leute in das kleine, aber feine FZW in Dortmund, um sich einen gelungenen Doom- Abend zu gönnen. Los ging es mit den deutschen SOMBER VIEW, die ihren recht leidenden Doom gekonnt unters Volk brachten. Wirklich gut waren die Jungs, wenn sie, wie bei „Black Widow“, traditionelle Metal-Elemente in den Song integrierten. Auffällig bei Somber View war besonders Basser Eric Assmusen (ex-Wytchcraft), der bei jedem seiner Töne wirkte, als empfände er allen Schmerz dieser Welt. Ansonsten blieb das Stageacting der Ruhrpott-Doomsters allerdings recht blass… Ganz anders waren da schon die Belgier von SERPENTCULT, wobei es sich um die ehemaligen Thee Plague Of Gentleman-Instrumentalisten handelt, die sich nach einem Wechsel am Mikro umbenannt haben. Bereits der visuelle Beginn, bei dem Steven und Frederic im Nebel mit dem Rücken zum Publikum vor ihren Boxen einen Sound-Sturm entfachten, war sehr eindrucksvoll, zumal dies effektvoll durch die, den ganzen Abend über, gelungene Lightshow unterstützt wurde. Als dann nach einigen Minuten Sängerin Michelle in den Song einstieg und ein ebenso gutes Stageacting zu ihrer zweifellos guten Stimme an den Tag legte (von ihrem sehr netten Aussehen mal ganz abgesehen ;-)) war der Gig so gut wie gelaufen und so knallten Songs wie „Red Dawn“ oder „Screams From The Deep“ äußerst heavy und überaus gelungen aus den Boxen. Zwar gab es auch einige kritische Töne bzw. Stimmen, welche Michelles Auftritt zu Musical-mäßig fanden, aber mir gefiel es dafür umso mehr. Originell und eigenständig.
Danach folgte der definitive Höhepunkt des Abends in Form der Malteser von FORSAKEN. Gefielen mir diese schon vor einiger Zeit auf dem Keep It True wirklich gut, konnten sie mich an diesem Samstagabend nummehr komplett überzeugen. Sehr tight, musikalisch einwandfrei und sehr energisch brachten sie ihren Set, der hauptsächlich aus Songs des aktuellen Longplayers „Dominaeon“ bestand, über die Bühne. Auch ein Song des im Frühjahr 2009 anstehenden neuen Albums wusste zu gefallen und machte Geschmack auf mehr. Da dies von einem glasklaren, vielleicht nur etwas zu lauten, Sound unterstützt wurde, konnte ich mich nur Sänger Leo Stivala anschließen. „Let me see your Hands of Doom!“. Definitiv Daumen hoch. Die abschließenden THUNDERSTORM konnten den hohen Level musikalisch zwar halten, showtechnisch fielen sie jedoch leider gegenüber Forsaken ab, so dass ein gutes Drittel der Zuschauer hier bereits abwanderte. Dennoch ein über jeden Zweifel erhabener, wenn gleich auch etwas kurzer Auftritt, dessen Höhepunkt ganz klar das Iron Butterfly-Cover „In A Gadda Da Vida“ war. Bleibt zu hoffen, dass dieser, zum zweiten Male im FZW statt findende Doom Abend auch nächstes Jahr in gleicher Qualität fortgesetzt wird.
Ludwig Lücker - Pics: Ludwig Lücker


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