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MAGAZIN :: Index: 'A' :: AMON AMARTH

AMON AMARTH
Sturm der Nordmänner
Odin Sigtýr, Eylúðr, der Ewig Dröhnende, er wäre stolz auf seine Spitzen- und Spezial-Wikinger aus dem Amon Amarth-Camp, wie auf seine eigenen Söhne. Denn was unsere schwedischen Grímnir-Veratýr-Jünger jüngst unter dem Titel „Twilight Of The Thunder God“ kompromisslos zu Gehör bringen, dürfte Plagiate und etliche Non-Believer in die Flucht schlagen, wie Mjölnirs Donnerschlag selbst. Man ist sich einerseits, auch nach all den Jahren, treu geblieben, was die Fans von Band und Viking-Death-Metal geradezu lieben werden, andererseits macht sich ein gewisser Entwicklungsdrang breit, der in der Umsetzung Thors Gewittersturm erheblich an Energie gewinnen lässt. Das Material drängt geradezu darauf, Live performed zu werden, und live sind Amon Amarth eine Macht. Also sind die Jungs aktuell, wie selbstverständlich, auf Tour. Ende des Jahres wird es gar ein 4tägiges Marathon-Special in der Zeche Bochum geben, das den Sylvesterabend kräftig nach Wikinger-Manier einläuten wird (Ausverkauft, Anm. d. Verf.). Genau hier gab es bereits während der Wacken-Roadshow 2003 freilich einen für viele unvergesslichen Abend mit Johan und Mannen. Schlagzeuger Fredrik war so freundlich, sich aus dem Tourbus über die aktuelle Götterdämmerung, Neuentwicklungen und darüber zu äußern, dass auch gestandene Nachwuchs-Æsir nicht mehr jedes Detail über Wikinger in Shorts, die das Fliegen üben, nach einem Abend mit Onkel Tom noch 100%ig parat haben.
Hi, Fredrik, wie geht´s?

>> Alles prima, danke! <<

Wie fühlt es sich an, ein Hammer-Album released zu haben und zurück auf Tour zu sein? Wie läuft´s gerade bei Euch?

>> Das fühlt sich gut an. Wir sind echt happy und stolz auf das Album, und es ist ein gutes Gefühl, dass andere es ebenso mögen. Zurück auf Tour zu sein ist super. Live sind wir am besten. <<

Nachdem ihr über ein Jahr getourt seid und Ideen gesammelt habt, wie würdest Du das Material auf „Twilight Of The Thunder God“ aus Deiner Sicht beschreiben?

>> Ich denke, es ist abwechslungsreicher als jedes unserer bisherigen Alben. Es ist viel breiter gesteckt, und die Lieder unterscheiden sich stärker voneinander. Außerdem haben wir viel mehr Arbeit in das neue Album gesteckt. <<

Was waren Deine Eindrücke im Rückblick auf das Song-Schreiben und die Aufnahmen zu „Twilight Of The Thunder God“?

>> Es lief alles echt glatt und einfach. Es war unser zweites Mal mit Jens vom Fascination Street Studio, also war alles echt vertraut, und wir wussten, was wir erwarten konnten. <<

Mit welchen Songs bist Du besonders zufrieden, warum, und welcher ist Dein Favourit?

>> Für mich persönlich „Tattered Banners And Bloody Flags“. Ich denke, der hat einen tollen Groove. Ich mag den Rhythmus und seine Brutalität. <<

Auf den ersten Blick würde man denken, dass es sich bei dem neuen Release um einen typischen Amon Amarth-Hammer handelt. Allerdings hat sich das Material auf eine positive Weise verändert. Was sind die Änderungen aus Deiner Sicht?

>> Wir haben verschiedene Sachen eingearbeitet, Chöre, Celli und andere klassische Instrumente. Das war auch das erste Mal, das Gastmusiker dabei sind. <<

Was Dein Schlagzeug angeht, gab es auch einige Veränderungen. Wie kam es dazu?

>> Ich habe einfach mehr Zeit damit verbracht, meine Drum-Parts zu schreiben. Ich denke, der generelle Standard im Metal Drumming hat einfach ein paar Zähne zugelegt, seit ich angefangen habe, Schlagzeug zu spielen. Heutzutage ist es nicht genug, einfach „nur zu spielen“, Du musst schon bis zu einem gewissen Grad gewandt sein. <<
Wie kam es dazu, dass Roope und andere Gast-Musiker auf „Twilight Of The Thunder God“ auftauchen?

>> Wir hatten das Gefühl, dass wir etwas anderes brauchten und machen wollten, und da unsere Musik immer noch die sein würde, die sie ist, sagten wir uns, wenn etwas anderes dazu soll, dann sollte es jemand spielen. <<

Lass uns ein wenig über die Wacken Roadshow 2003 und den Bochum-Gig quatschen, als Amon Amarth, Lordi und Onkel Tom Angelripper am Ende der Show “Ich bin ein Flugzeug” zusammen performed haben, Amon Amarth dabei in Shorts. Gab es auf der aktuellen Tour ähnliche Momente?

>> Ich kann mich fast nicht an das Event erinnern… Aber ich denke, das war die letzte Show der Tour, wenn es üblich ist, ein paar Possen zu treiben oder Spaß zu haben. Es war das erste und einzige Mal, dass das passiert ist. <<

Was macht Euch so erfolgreich, und was unterscheidet Euch von anderen Bands, die es nicht sind?

>> Ich habe keine Ahnung. Wir machen das schon so lange, dass ich glaube, dass nach all diesen Jahren mehr und mehr Leute von uns gehört haben, und einige davon haben in der Tat angefangen, unser Zeug zu mögen. <<

Was sind so weit die Pläne der Band für das nächste Jahr?

>> Wir werden weiter touren, alle Länder abdecken, in denen wir bisher nicht gespielt haben, Shows in ganz Europa headlinen, da wir auf der Slayer-Tour nur 35-40 Minuten spielen konnten, hoffentlich in die USA zurück gehen, nach Süd Amerika, und im Sommer haben wir eine ganze Packung Festivals im Anschlag. <<

Danke für Deine Antworten.
http://www.amonamarth.com
Michael Gorray


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