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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DEBAUCHERY

DEBAUCHERY
Das Töten geht weiter
Nachdem Debauchery mit „Continue to Kill“ ihren neuen Silberling unters Volk gebracht haben, ergibt sich nun dann doch die Gelegenheit dem Bandgründer und Mastermind Debaucherys mal etwas auf den Zahn zu fühlen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass Debauchery bisher sehr stark polarisierten. Lieben oder hassen und dazwischen liegt nicht. Wie man vielleicht im ausführlichen Review lesen konnte, gehört meine Wenigkeit zu denen, die der doch mittlerweile bunten (vor allem blutroten) Stilmischung aus klassischen Hard Rock und brutalem Death-Metal eher zugetan sind. Um so größer die Freude dieses Interview führen zu können. Aber jetzt mal los...
Die Veröffentlichung des neuen Album ist ja nun schon etwas her, wie haben die Fans es bisher aufgenommen und wie waren die Reaktionen?

>> Also; von der Presse gab es bisher ziemlich einstimmig nur positive Reaktionen. Bei den Fans weiss ich es nicht genau. Die meisten mit denen ich gesprochen habe halten „Continue To Kill“ für das beste Debauchery-Album, aber es gibt ein paar, für die kommt nix an die ersten Debauchery CD’s ran, finde ich persönlich zwar komisch, ist aber halt so. <<

Die Release-Party fand ja praktisch vor meiner Haustür im Essener Torock statt. Wie war die Stimmung?

>> Das Turock rockt immer -und diesmal sogar trotz des parallel ausverkauften Paganfests. <<

Auf dem letzten Album waren ja die Einflüsse von AC/DC unverkennbar. Auch die Idee für das Video war für Death Metal-Verhältnisse ja eher ungewöhnlich. Auf „Continue to Kill“ geht der Trend ja teilweise wieder in Richtig Old-School-Detah-Metal. War „Back in Blood“ eher ein Intermezzo oder wird weiter auf diesem Pfad gewandelt? „Continue..“ ist ja eher eine Mischung.

>> Ich bin bestimmt kein Death Metaller im herkömmlichen Sinn. Ich mag fast keine old school Death Metal Band und das progressive moderne Zeug mag ich auch nicht. Was Debauchery zu Death Metal macht ist der Gesang. Für mich gibt es eine natürliche Entwicklung bei Debauchery, aber im Grunde genommen mache ich immer das gleiche. Ein paar schnelle Songs, ein bisschen Hard Rock und manchmal eine Ballade. Das war auch auf der „Back In Blood“ so. Da sind von elf Songs drei Hard Rock Nummern drauf, der Rest hat mit AC/DC nichts zu tun. Auf der „Continue To Kill“ ist das genauso. Diesmal sind’s halt nur zwei Hard Rocker geworden, das war reiner Zufall. Es gibt kein Konzept, auch für die nächste CD nicht. Vielleicht mache ich eine Umfrage auf der Homepage was die Leute hören wollen, mehr Groove oder mehr Doublebass. Ich mag beides. <<

Ihr bleibt dem, ich nenn es mal Gesamtkonzept, der Band auch auf dem neuen Album treu. Auch der Blutgott hält wider Einzug. Welche Bedeutung hat der „BloodGod“, im Allgemeinen und für Debauchery?

>> Der „Blood God“ ist der Gott des Krieges und der Schlachten bei dem Fantasy Spiel „Warhammer“. Alle, die das „Warhammer“ Spiel kennen, wissen wovon ich spreche und können sich wohl auch denken welche Armeen ich so habe. Ich bin sozusagen ein Anhänger des Blut Gottes und huldige ihm auf meinen CD’s. Ein Gesamtkonzept in dem Sinne gibt es eigentlich nicht, das ist einfach mein persönlicher Geschmack. Deshalb bleibt es auch über die diversen CD’s erhalten. <<
Welche spezielle Bedeutung hat der Song „King of Killing“?

>> Es ist eine Ansage an alle die Debauchery hassen und meine Arbeit als eine Kopie von Six Feet Under oder AC/DC abtun. Ich mache mein eigenes Ding, scheissegal was andere sagen. <<

Wie ich an anderer Stelle erfahren habe hast du ja ein, nennen wir es mal Austausch-Kill Team. Soll heießen jeder Platz in der Band ist zweimal besetzt um entsprechend schnell handlungsfähig zu sein. Wie koordiniert man so was und wird es so bleiben oder planst Du doch irgendwann eine langfristige Lösung mit festen Bandmitgliedern?

>> Wir verdienen mit Debauchery kein Geld, die Musiker machen mit, weil es ihnen Spass macht. Demnach hat auch nicht jeder immer für eine drei Wochen Tour Zeit. Dann braucht man Ersatzleute. Das Team ist aber im Grossen und Ganzen relativ stabil. <<

Wie hast Du es geschafft die Gastmusiker, wie z.B. Schmier ins Studio zu bekommen?

>> Schmier war schon im Studio, musste sozusagen nur den Aufnahmeraum wechseln. Tomasz ist ein alter Schulfreund und Tom Naumann hat schon für die letzten zwei CD’s die Soli gespielt. Ich habe ihn vor ein paar Jahren einfach mal gefragt, ob er Bock drauf hat. <<

In dem Moment in dem ich hier tippe, tourt ihr gerade durch China. Also, erstens wie kommt man als deutsch Death Metal-Band an eine China-Tour. Zweitens wie werdet ihr dort von den Fans aufgenommen? Wie liegt der Unterschied zwischen chinesischen und deutschen bzw. europäischen Fans.

>> Die Chinesen freuen sich mehr auf Konzerte. Für die ist das seltener, dass Bands bei ihnen live spielen. An die Tour sind wir über Joshi gekommen, er spielte live bei Debauchery Gitarre und wohnt grade wieder in China. <<

Irgendeine Anekdote aus China?

>> Kein Blut, scheiss Bier, schöne Frauen. <<

Darf man denn auch irgendwann auf eine ausgiebige Europa-Tour hoffen?

>> Ich hoffe ich bekomme noch eine im Herbst oder Winter. <<

Nach irgend etwas, das du unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtest??

>> Blood For The Blood God! <<
http://www.debauchery.de
Jan Edel


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