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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DAUGHTRY - 22 ....

DAUGHTRY - 22.03.2008, Köln "Live Music Hall"
DAUGHTRY
REDEEM

Live Music Hall, Köln

22.03.2008
Auf Wunsch der hiesigen Promoterin von Redeem fuhr ich an diesem Abend zu einem Konzert von zwei Bands, die mir trotz ihres Erfolges völlig durch die Lappen gegangen sind. Vorab liess ich mir per Internet einiges zu Ohren kommen und hörte in beiden Fällen charmanten Alternativ-Sound der Marke Nickelback und Konsorten. Schon um 19:35 Uhr fingen die Schweizer Redeem an, nachdem ich mit dem Kampf meiner Daseinsberechtigung am Eingang fertig war. Ein junges Trio, komplett in weiss gekleidet, die sich laut Sänger Stefano Paolucci der weibliche Schar als weisse Schokolade feilboten. Dies blieb nicht die einzige unwitzige Ansage, aber die Boys stehen ja gerade am Anfang ihrer Karriere. Obwohl die Band einige Fans im Publikum zu haben schien, musste diese erstmal ordentlich animiert werden abzufeiern. Leider wurde Stefanos Gesang zusehends schlechter und er hatte zum Schluss, der ca. nach einer halben Stunde eingeläutet wurde mächtig zu kämpfen. Dadurch war das Hörerlebnis der tight gespielten Songs durchaus getrübt. Wie gesagt, der Einfluß der Hauptband Daughtry und den Kanadiern Nickelback lässt sich nicht verleugnen, zumal Stefano ähnlich wie Nickelback`s Fronter Mike Kroeger tönt. Tja, und erst als Redeem ihren Hit "Time" anvisierten ging die Stimmung richtig ab. Bleibt zu hoffen, dass die Recken im Laufe der Zeit ihr eigenes Profil erstellen.
Nach einer unmöglich langen Umbau-Pause dann die Helden des Abends. Daughtry aus den USA. Es war gar nicht einfach Fronter Chris Daughtry vor die Linse zu kriegen. Derartige Verrenkungen und Posen beim Singen waren mir fremd. Umso schlechter noch da uns Fotografen nicht die versprochenen, obligatorischen drei Songs Zeit blieben um Fotos zu machen. Nach zwei Hits hieß es raus und wir wurden komplett durch den Backstage-Bereich geführt und zum Eingang gelotzt, wo wir unsere Kameras abgeben mussten. Dabei ging natürlich ein Song drauf. Daughtry hatten ihre Fans von der ersten Minute an voll im Griff. Gerade die weibliche Schar konnte sich an Fronter Chris kaum satt sehen. Das auf Platz drei gehievte "American Idol" hat auch hierzulande faire Chancen. Durchweg professionel bekamen wir das Debütalbum von Josh Paul (Bass), Joey Barnes (Drums), Brian Craddock (Gitarre), Josh Steely (Gitarre) und Chris serviert. Am besten gefiel mir die charmant gesungene Single "It`s Not Over", das mächtige "Feels Like Tonight" mit dem hammergeilen Refrain, das wehmütige "Home" und das riffige "What I Want", das auf Konserve mit Slash (ex-Guns `n Roses) eingespielt wurde. Doch keine Stunde Spielzeit und der Siegeszug war vorbei. Das ist für achtzehn Euro Eintritt wahrlich ein schlechtes Statement. Es hiess von seitens einiger verständnisvoller Fans, die Band hat ja nur ein Album. Aber sind nicht gerade die Amis für Cover-Songs bekannt. Sicherlich haben sie einige davon parat die man hätte spielen können. Dennoch ging das Gros der Fans so begeistert nach Hause wie sie die Band live gefeiert hat. Das war zumindest das erste Mal, dass ich von einem Kölner Gig um 23.OO Uhr wieder zu Hause war.
Steve Burdelak - Pics: Steve Burdelak


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