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MAGAZIN :: Index: 'B' :: BENEDICTUM

BENEDICTUM
Kalifornischer Metal Export mit unvergleichlicher Frauenpower
Bereits das Debüt „Uncreation“ hat 2006 für einen Paukenschlag gesorgt und die Messlatte für das neue Album, dass auf den Namen „Seasons Of Tragedy“ hört, entsprechend hoch positioniert. Aber der bandeigene Anspruch und bereits ziemlich ausgeprägte Perfektionismus, dazu noch Jeff Pilson als Produzent, lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass das Quartett aus San Diego ihre Band Benedictum ihre volle Aufmerksamkeit widmen und es eigentlich nur eine Richtung geben kann: aufwärts. Was liegt da näher, als nähere Informationen zum neuen und rundherum gelungenen Album aus erster Hand zu erfahren. Unsere Gesprächspartnerin hat nicht nur eine außergewöhnliche Stimme, sie ist auch eine reizende Interviewpartnerin. Hier könnt ihr nachlesen, was Veronica Freeman zu sagen hat.
Hi Veronica, schön dass du Zeit für ein paar Fragen gefunden hast, immerhin läuft ja gerade die Promotion für das neue Album an. Erst einmal: wie geht es euch gerade jetzt in der heißen Phase? Immerhin habt ihr ja ein richtig starkes Album abgeliefert. Fass doch mal bitte kurz die ersten Kritiken der schreibenden Zunft zusammen.
Veronica: >> Hallo! Danke für das Kompliment und ich kann dir sagen, dass es uns freut, dass dir unsere neue CD gefällt. Bis jetzt sind die Reaktionen sehr positiv ausgefallen und wir hoffen, dass es in dieser Richtung weitergeht. <<

In Kürze erscheint nun euer neues Album. Welche Erwartungen verknüpft ihr mit „Seasons Of Tragedy“ und welches Gefühl habt ihr, wie das Album bei euren Fans ankommen wird?
Veronica: >> Wir hoffen, unsere Fans sehen unser neues Album als eine Weiterentwicklung der Band an. Mich haben bereits einige coole Mails von Fans erreicht und die Reaktionen waren durchweg positiv. Als das Album noch in der Entstehungsphase war, hatten wir bereits ein gutes Gefühl und so haben wir unsere Herzen und Seelen in dieses Album gesteckt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. <<

Ein großartiges Intro, und, so zumindest mein spontaner Gedanke, ein schneller und doch sich durchschleppender Song mit ‘Shell Shock’. Der Song ’Bare Bones’ scheint alles nieder zu rammen und hat einen hymnischen Charakter. Ein starker Einstieg, absolut gelungen und extrem intensiv. Wie siehst du es und wie würdest du euren neuen Songs beschreiben?
Veronica: >> *lacht* Ich mag deine Beschreibung, wirklich. Ich muss sagen, dass wir einige Zeit dafür investiert haben, die Stücke in ihrer Reihenfolge richtig anzuordnen und achteten darauf, dass das Album insgesamt im Fluss bleibt. Ich schätze, meine Beschreibung der Songs wäre ähnlich einer kraftvollen klassische. Metal-Reise... Wir haben einige unterschiedliche Songs auf das Album gepackt, was ein natürlicher Entwicklungsprozess der Band ist. Wir wollten uns musikalisch etwas breiter darstellen und ich denke, dass das auch für mich die Möglichkeit ist, meine Stimme auch mal von einer anderen Seite darstellen zu können. <<

Mit ’Balls To The Wall’ habt ihr eine ACCEPT-Coverversion auf dem Album. Was faszinierte euch an diesem Song, der zu Zeiten, als ich noch auf Kindesbeinen stand, zu meinen Favoriten gehörte?
Veronica: >> ’Balls To The Walls’ war einer der Songs, die ich immer im Radio gehört habe und der mich irgendwie verrückt gemacht hat. Ich dachte dabei auch, dass es eine verrückte Sache wäre, wenn mal eine Frau diesen Song singen würde. Ich habe diese Idee also Jeff Pilson vorgeschlagen und er fand es cool. <<
Ist es schwer, gerade einen solchen Song zu covern?
Veronica:>> Ehrlich gesagt war es zu Beginn ziemlich hart für mich. Irgendwie verkrampft man dabei und meint, man schafft es nicht. Jeff und Pete haben mir dann geraten, relaxter an die Sache heranzugehen und einfach Spaß zu haben. Also haben sie auch dafür gesorgt, dass ich entspannter war und so ging ich auf meine Weise an die Aufgabe heran, ganz ohne Stress... danach hatte ich eine großartige Zeit. <<

Ist mit dem Titeltrack ’Seasons Of Tragedy’ irgendeine Botschaft verbunden?
Veronica:>> Ja, ehrlicherweise sind in den meisten meiner Lyrics Botschaften enthalten, weil es wie ein therapeutischer Prozess für mich ist. Der von dir angesprochene Song ist die Geschichte einer Seelenreise auf diesem Planeten, die sie über den Pfad der Aufklärung führt. Entlang dieses Weges gibt die Seele zu jeder Jahreszeit eine Botschaft von sich – dies wird durch die unterschiedlichen Vogelarten und dem merkwürdigen „huh“ dargestellt – und entlang dieses Weges erinnert sich die Seele daran, ihre Menschlichkeit wiederzufinden. <<

Was ist dein Lieblingssong auf „Seasons Of Tragedy“ und was macht ihn so speziell?
Veronica:>> Das ändert sich von Zeit zu Zeit, aber ich würde sagen, dass einer meiner Lieblingssongs ’Bare Bones’ ist, weil ich die unterschiedliche Art von Groove des Songs mag. <<

Gibt es einige spezielle Lyricen auf dem Album und kannst du uns was näheres dazu sagen?
Veronica: >> Natürlich ’Seasons Of Tragedy’, hierauf bin ich ja schon eingegangen. Ich denke aber auch, dass die Lyrics zu ’Shell Shock’ genannt werden sollten. Ich wollte einen Song schreiben, der den Blickwinkel eines Soldaten wiedergibt. Ob man selbst an einen Krieg glaubt oder nicht, der Soldat steht Tag für Tag für diese Leute draußen und riskiert für sie sein Leben. ’Burn It Out’ ist dagegen ein Song über den Spaß, den man haben kann. Er beschreibt meine neue Liebe für Motorräder und alle Dinge, die mit Geschwindigkeit zu tun haben, insbesondere Go-Kart fahren. <<

Inwieweit unterscheidet sich euer neues Album zum vorherigen?.
Veronica: >> Die Songs sind abwechslungsreicher und stilistisch unterschiedlicher geworden. Der auffallendste Unterschied ist für mich aber die Qualität des Albums. Jeff hat wirklich viel Zeit in das Album investiert und dafür gesorgt, dass der Mix und das Mastering und alles was damit zu tun hat zum bestmöglichen Ergebnis führen. <<
Für Europa ist das natürlich euer Durchbruch, oder...?
Veronica: >> Man kann es nur hoffen, es wäre sehr schön. *grinst* <<

Was kannst du uns über die Entstehung des Albums noch berichten?
Veronica: >> Zwischen Pete und mir gibt es einen gewissen Prozess, der immer ziemlich identisch abläuft. Pete nimmt viele seiner Riffs auf oder die gesamte Band nimmt eine komplette Jam Session auf. Ich höre mir diese Aufnahmen dann immer und immer wieder an, zum Beispiel während einer Autofahrt. Gewisse Stücke inspirieren mich dann hinsichtlich der Lyrics und Melodien und wir treffen uns dann, um an den Arrangements zu arbeiten. Jeff hat eine Menge an Ideen eingebracht und wir arbeiten sehr gut zusammen, um die Songs zu entwickeln. <<

Ihr habt zwar erst zwei Alben veröffentlicht, aber wie siehst du eure Entwicklung und was kann man von euch in den nächsten zwei bis drei Jahren erwarten?
Veronica:>> Ich denke, es hat für uns als Band eine definitive Wachstumsphase gegeben und ich denke immer an die Zukunft, wobei ich mich immer noch über die selben Dinge wundere. Wo wir in zwei bis drei Jahren stehen? Es gibt so viele Faktoren, die die Zukunft einer Band beeinflussen können und die auch nicht immer unserer Kontrolle unterliegen. Wir wollen unsere Sache natürlich vollenden und kraftvolle Songs schreiben, die die Fans erfreuen und die sie genießen können. Die Leute können von uns also erwarten, dass wir unser Bestes geben und Musik mit Leidenschaft kreieren. <<

Gibt es bei euch einige Rituale vor einem Auftritt, wobei man sich zum Beispiel gemeinsam in einer Ecke auf den Gig einschwört oder vorher versucht, richtig abzuschalten?
Veronica:>> Gute Frage. Ja! Was mich betrifft... ich schreite wie ein wildes Tier hin und her, hin und her und kurz bevor wir dann auf die Bühne gehen, kommen wir dicht zusammen, wie eine Fußballmannschaft, und schreien ganz laut... BENEDICTUM! Wir sind ein Team und bauen aufeinander, um unsere Arbeit zu schaffen. <<

Erzähl uns bitte etwas zu den geplanten Live-Aktivitäten.
Veronica:>> Wir warten wie eingesperrte Tiere um herauszufinden, welche Pläne es für dieses Jahr gibt. Was ich bis jetzt weiß ist, dass wir in Europa und definitiv auch in Deutschland spielen werden Und wenn wir dort sind, ist kollektives Headbangen angesagt und wir werden eine gute Zeit haben. <<

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Die letzten Worte gehören ganz dir.
Veronica:>> Würde es für uns nicht die Möglichkeit geben, unsere Fans über euch zu erreichen, dann würde es uns nicht geben. Wir können euch also nicht genug danken, dass ihr uns ein Forum gebt, damit sich die Leute über Benedictum informieren können. Behaltet den Glauuben, wir sehen uns bald! <<
http://www.benedictum.net http://www.myspace.com/benedictum
Robert Buder


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