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MAGAZIN :: Index: 'D' :: DEKADENT

DEKADENT
Das Licht der Wahrheit
Es gibt sie noch, diese wunderbaren Momente im Leben. Momente, in denen die Zeit keine Rolle zu spielen scheint und in denen man sich im Einklang mit sich und seiner Umwelt wähnt... Momente, die einen spüren lassen, dass etwas Besonderes geschieht. Momente, die einem aber auch die absonderlichen Auswüchse unserer Gesellschaft in Erinnerung bringen. Diesen polarisierenden Charakter hat eine bisher ziemlich im Dunklen operierende Formation aus den Wäldern Sloweniens in eine atemberaubende Kunstform übertragen, die nicht nur musikalisch überzeugt, sondern auch visuell Referenzwerte setzt.
Die Rede ist von Dekadent und ihrem Konzeptwerk „The Deliverance Of The Fall“. Ganz dem monumentalen Klangwesen entsprechend, hat Mastermind Artur Felicijan (Vocals, Lead Guitars) einen Film entstehen lassen, der die textliche Seite des Albums mit der Inspiration der slowenischen Natur in prachtvollen Motiven darbietet. Der Bildersturm wird von der Musik des Albums begleitet und in DVD-Qualität zusammen mit der CD im Doppelpack veröffentlicht.
Grund genug also per E-Mail mit Artur über diesen imposanten Soundtrack zu referieren, wobei deutlich wurde, wie viele persönliche Anteile diesem epischen Meisterwerk zu Grunde liegen.
Eine musikalische Zusammenführung von Black, Death und Doom Metal mit epischen voluminösen Keyboards, weiblichem Gesang und getragenen ruhigen Passagen. In wie weit reflektiert da der Name „Dekadent“ eine mögliche Bandphilosophie?

>> In weiten Teilen interpretiert das Wort Dekadent letztendlich meine persönliche Ansicht. Dekadent ist jemand, der mit der Aktualität der Welt lebt und weiß, dass diese Aktualität nicht in den richtigen Bahnen verläuft. Der Name der Band hat absolut nichts mit der Natur eines selbstsüchtigen und undisziplinierten Lebensstils zu tun. Einige der Texte reflektieren dekadente Themen, welche sehr oft in dieser Form von Musik präsentiert werden. Themen wie Tod, Verzweiflung und so weiter. Persönlich denke ich, in dieser Ära aus Konsum und Materialismus befinden wir uns alle in einer Gesellschaft von Dekadenten. <<

Natürlich muss sich eine musikalische Offenbarung auch äußerlich in einem ansprechenden Rahmen bewegen. War es Dir von Anfang an klar, „The Deliverance Of The Fall“ als Cd im Verbund mit einem Monumentalfilm als DVD zu veröffentlichen?

>> Das war es tatsächlich. Alles war dieses Mal durchdacht. Ich erstellte einen Monat vor Aufnahmebeginn einen Plan bezüglich der ganzen Sache. Eine Deadline lies mich an diesen Vorbereitungen festhalten. Manchmal ist es besser so zu verfahren. <<

Fiel es dir in diesem Zusammenhang leichter deine musikalischen Visionen durch das Schreiben der Musik sowie den Texten auszudrücken, oder eher durch die Entwicklung eines Manuskriptes für die Film Edition?

>> Die Verwirklichung des Films forderte mich doch sehr, zumal ich mich immer noch als Neuling im Bereich Film und Video bezeichne. Wie auch immer, ich versuche stets die Musik mit einer speziellen Atmosphäre zu versehen. Jeder von mir komponierte Song verfügt über eine eigene Stimmung und Ausstrahlung. Ich visualisiere dabei die Musik, so bescherte mir eigentlich nur die technische Seite der Videoproduktion eine harte Zeit. Ich lerne weiterhin all die Dinge bezüglich einer Filmproduktion und ihrer Software. <<

Führt man sich die Qualität der Filmaufnahmen vor Augen und taucht in die gewaltigen Naturbilder ein, so ergibt sich zwangsläufig die Frage nach der Bestimmung der Drehorte. Wie war es darüber hinaus für eine Band wie Dekadent überhaupt möglich einen so hochwertigen Streifen zu konzipieren?

>> Wir drehten den gesamten Film in verschiedenen Teilen von Slowenien. Ich kannte bereits die exakten Örtlichkeiten bevor wir mit dem Dreh begannen. Aber manchmal mussten wir beispielsweise aufgrund des Wetters ein wenig improvisieren. Danke an dieser Stelle für dein Kompliment bezüglich der Qualität. Wir haben wirklich versucht das Beste mit dem zur Verfügung stehenden Equipment zu erreichen. Ich denke, „The Deliverance Of The Fall“ ist ein gutes Beispiel dafür, was man mit einer unzureichenden Ausrüstung, einem nicht vorhandenen Team und ohne Budget verwirklichen kann. Das muss alles nicht deine Kreativität limitieren. Bleibe vielseitig und entscheide, was du erreichen willst. <<

Wie fühlt es sich für den Protagonisten und Schöpfer eines so beeindruckenden Werkes an, wenn er mit einigem Abstand jetzt seinen Film betrachtet? Oder entstehen andere Emotionen wenn du dich nur der Musik hingibst?

>> Ich bin immer noch sehr aufgewühlt, weil ich jeden Winkel des Filmes tausend Mal über den Zeitraum fast eines Jahres angeschaut habe. Aber mal im Ernst, ich glaube immer noch, dass ich dieses Mal das Beste gegeben habe. Ich hätte sicherlich einige Sachen verbessern können, aber nicht unter diesen Umständen und Gegebenheiten. Wenn du so hart an einem bestimmten Projekt arbeitest, kommst du schließlich an einen Punkt, an dem du aufgeben willst. Das ist so frustrierend. Aber jede Anstrengung reflektiert ein positives Ergebnis, und das lässt Dich weitermachen. Ich mag es wirklich diese Songs zu hören ohne dabei den Film zu sehen. Aber es ist schwierig dann nicht die Bilder zu visualisieren. <<
Obwohl sich Artur als Neuling auf dem Gebiet der Filmproduktion bezeichnet, hat er bezüglich Dekadent und Videos doch schon länger eine gute Intuition. Der Clip für den Song „Dissident Dream“ wurde auf der „Biennale 2007“ vorgestellt.

>> Das Video für „Dissident Dream“ war unser erstes wirkliches Projekt dieser Art, obwohl unser erster Clip „Vigred“ bereits unsere Zeit in Anspruch nahm. Wir versuchen uns mit jedem neuen Projekt weiterzuentwickeln. Auf der „Biennale 2007“ wurde „Dissident Dream“ neben anderen Videos ausgesucht, um die Perspektiven slowenischer Alternativfilme zu präsentieren. Wir hatten so etwas nicht erwartet und waren dem entsprechend sehr aufgeregt. <<

Die gerade erwähnte Nummer „Dissident Dream“ dürfte von eurem Debut „Manifestation Of Seasonal Bleeding“ stammen. Was hat dieses Album für dich und Dekadent bewirkt, und welche Gedanken hegst du dazu in einer Retrospektive?

>> “Manifestation Of Seasonal Bleeding“ war ein gutes Debut, obgleich ich das nicht erwartet habe. Es war ein Demo-Album mit viel Charakter. Viele Leute dachten, es wäre reine Verschwendung es nicht zu veröffentlichen. SMP (Jetzt Pentacle, der Verf.) brachten es heraus, und obwohl es sehr schwer zu bekommen ist, erhalten wir Rückmeldungen, die sich eine Band nur wünschen kann. Auch wenn sich die Dinge für Dekadent ausweiten sollten, diese Scheibe wird ein definitives muss für jeden Fan sein, was sie eigentlich schon jetzt ist. <<

Lass uns wieder ein wenig in die Gegenwart zurück kommen. Verknüpfst du irgendwelche Erwartungen oder Wünsche mit der Veröffentlichung von „The Deliverance Of The Fall“?

>> Ich hoffe einfach nur, dass die Leute das Album verstehen und anerkennen, was meine Kollegen und ich dafür geopfert haben. Ich bin bezüglich der ersten Reaktionen absolut aufgeregt und zufrieden. <<

Ich finde es bewundernswert, wie du relevante Black Metal Parts in die neuen Stücken eingebaut hast. Was bedeutet dir persönlich diese spezielle Art der dunklen Kunst?

>> Wenn man etwas wie Black Metal spielt, dann ist es schwer, den Einfluss dieser Musik auf sein persönliches Leben und seine Verhaltensweisen zu ignorieren. Ich versuche eine bestimmte Distanz zur Ideologie sowie zum Image zu waren. Negativ beeinflussen mich am meisten natürlich die eng gesetzten Grenzen diese Genres. Ich schätze, es klingt jetzt ein wenig komisch, aber ich versuche aus dem Black Metal die positiven Dinge für mich zu ziehen. <<

Beleuchten wir mal die textliche Seite der neuen Scheibe. Für mich fühlt es sich so an, als ob deine Worte auf einer polarisierenden Ebene schweben, wie z.B. Liebe – Hass, Vertrauen – Verzweiflung oder Zuversicht – Enttäuschung.

>> Natürlich, es existiert ein emotionaler Kontrast, der ebenfalls sehr stark durch die Musik zum Ausdruck kommt. Es gibt wahrlich aggressive Teile, die aber in das Subtile und Milde fließen. Ich mag es sehr, mit diesem besonderen dynamischen Stil zu arbeiten. Das repräsentiert nicht nur mich persönlich, sondern ist im Sinne von uns allen. <<
Kann es sein, dass dich dein Leben in Slowenien sowie die großartige Natur dieses Landes während des Komponierens der Musik und der Entwicklung des Filmes zu „The Deliverance Of The Fall“ nachhaltig beeinflusst haben?

>> Ganz ohne Zweifel. Das ganze Album wird durch die Geschehnisse in meinem Leben und meine Reaktionen darauf berührt. Die Bilder kamen auf natürliche Weise zu mir. Als ich mit dem Schreiben dieses Werkes begann, hatte ich bereits alle Drehorte ausgesucht. Um diese epische Atmosphäre zu erreichen, brauchst du so eine majestätische Umgebung um dich herum. Von hier an führte mich der Pfad hinauf in die Berge. <<

Wenn wir schon mal gerade beim Thema Slowenien sind: Was gibt es über die Musikszene in deinem Land zu berichten? Existiert vielleicht eine Szene mit Bands, die sich gegenseitig unterstützen?

>> Allmählich wird die Szene hier immer stärker. Der Metalbereich ist durch verschiedene Bands gut abgedeckt – von Black Metal über Death zum Thrash, einschließlich Grindcore und Glam. Hier gibt es alles was du willst. Seit kurzer Zeit haben wir endlich auch unser erstes hochwertig gedrucktes Magazin, welches exklusiv der slowenischen Szene sehr ergeben ist. Es heißt „Metal Planet“. Es ist wundervoll, weil bisher die lokalen Bands keine Möglichkeit hatten, sich außerhalb des Internets medienwirksam zu präsentieren. <<

Welchen Platz nehmen Dekadent im Bereich dieser Szene ein? Könnte man deine Band als etwaigen Botschafter deines Landes für musikalischen Bereiche bezeichnen?

>> Um ehrlich zu sein, ich mag diesen Gedanken. Wir nehmen so etwas nicht als gegeben hin. Hier gibt es noch viel Eifersucht, dennoch versuchen wir immer ein Lächeln an jedermann zurückzugeben. Glücklicherweise mögen uns die meisten Leute hier in Slowenien, weil wir uns nicht an einen bestimmten Punkt innerhalb der Szene platzieren. Wir versuchen mit allen zu kooperieren. Wir teilen die Bühne mit verschiedenen Gruppen, dabei muss es nicht immer zwangsläufig um Black Metal gehen. Wir lassen den Dingen ihren Lauf und zwingen niemanden zu irgendetwas. <<

Man könnte somit zu dem Schluss kommen, dass der Film für „The Deliverance Of The Fall“ als ein Statement für das Slowenische Land, seine Kultur und das Leben dort verstanden werden kann.

>> Ein bisschen auf jeden Fall. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Der Film offenbart ein wenig unsere slowenische Geschichte. Wir als Nation hatten stets harte Zeiten zu bewältigen, wurden vernachlässigt, ausgenutzt und häufig nicht respektiert. Aber vielleicht haben wir gerade deswegen die Jahrtausende überstanden. Was dich nicht tötet macht dich nur stärker, das hoffe ich jedenfalls. <<

Könntest du dir denn generell auch vorstellen in einem anderen Land außerhalb deiner Heimat zu leben?

>> Sicher, gerade in letzter Zeit stelle ich mir das sehr oft vor. Es ist nicht so, dass ich es hier in Slowenien nicht mag, aber ich denke darüber nach, wie mein Leben wohl verlaufen würde, hätte ich einen anderen Wohnort. Die Umgebung bedeutet mir sehr viel. Ich mag es zu reisen, aber nirgendwo fühle ich mich so zuhause wie hier in Slowenien. Ich sinniere oft darüber wie meine Möglichkeiten wohl wären, würde ich in Deutschland oder den Staaten leben. Aber vielleicht wäre ich nicht so kreativ und ehrgeizig wie ich nun mal bin. Manchmal ist es besser nur von den Dingen zu träumen. Denn lebst du deine Träume, vergisst du schnell die Realität um dich herum. <<

In der verfilmten Version von „The Deliverance Of The Fall“ gibt es eine überwältigende Szene, in der du ein Kreuz zerschlägst. Ich schätze, damit dokumentierst du deinen Standpunkt bezüglich Kirche und religiösen Institutionen.

>> Die „Kreuzzerschlagungs-Szene“ ist in der Tat ein stolzes Statement. Als Europäer unterliege ich seit jeher dem Einfluss des Christentums und als Slowene besonders dem Katholizismus. Das Hauptsymbol dieser Religion stellt also für mich eine natürliche Wahl dar. Würde ich woanders leben, hätte ich womöglich eine andere Entscheidung getroffen und eventuell Dinge aus dem Koran genommen. Durch die Zerstörung des Kreuzes wollte ich dieses Gefühl des Verrats ausdrücken. Die Religion lehrt uns, dass Gott für alles einen bestimmten Grund hat. Aber wenn eine dir nahestehende Person stirbt, denkst du nur an die Sinnlosigkeit des Todes. Warum nimmt „Gott“ diese geliebten Personen von uns? What the fuck? Das ist nicht fair, nicht richtig, bis du das Leben als die einzige omnipotente Regel für alles realisierst. Dann bleibt dir bloß, dich zu erheben und deinen Weg fortzusetzen. Was kannst du sonst tun? Okay, man kann ein Kreuz zerbrechen. Das ist nicht wirklich weise, aber ich schätze es hilft, wenn man traurig ist. <<
Eine berührende Komponente deiner musikalischen Bestrebungen ist gerade die Bearbeitung und Thematisierung des Verlustes einer geliebten Person durch den Tod. In welchem Maße kommt hier eine autobiographische Note zum Zuge?

>> In einigen Punkten ist es autobiographisch. Ich möchte aber beileibe nicht, dass es so an die Leute herangetragen wird. Die gefallene Person in dem Film ist eine Frau, welche von der Hauptperson wahrlich geliebt wurde. Aber es spielt keine Rolle, wer der Mann oder die Frau ist, oder wie ihr Verhältnis zueinander war. Sie könnten Geschwister sein. Entscheidend ist hier nur das Gefühl des Mannes. Was geht in jemandem vor, der eine ihm nahestehende Person verliert? Trauer, Schmerz, Wut und Hass. Aber du fühlst dich erlöst, wenn du diese emotionale Reise überwunden hast. Die Befreiung - das Erkennen des Lebens . <<

In Betrachtung der eben geäußerten emotionalen Aspekte zweifelst du scheinbar an der Möglichkeit, dass ein Gott / Götter ein Auge auf die Menschheit haben. Wo siehst du eine Verbindung zwischen dem Göttlichen und der menschlichen Existenz?

>> Ich persönlich betrachte jegliche Form von Religion als Bullshit! Gerade in dieser Minute sterben Menschen der Religion zu Liebe. Das Leben ist zu kurz, aber voll von großartigen Möglichkeiten. Warum also die Zeit mit solchen dummen Dingen wie Religion vergeuden. Verstehe mich nicht falsch: Ich sehe einen großen Unterschied zwischen Religion und Glauben! Der Glaube ist eine absolut positive Sache. Er ist unser Antrieb. Ich hasse nur die organisierten Glaubensbekenntnisse und die religiösen Institutionen. Wenn jemand an eine Form Gottes glaubt, ist das sein Problem – oder seine Rettung. <<

Im vorletzten Song des Albums, genauer gesagt in dem Stück „Call Of Deliverance“, benutzt du die Worte: „As We Cut The Throat Of These Kings Of Treason. For We Are The Blade That Carves Our Way Through The Time.” Im Film stirbst du während dieser Textzeile durch deine eigene Hand. Betrachtest du Selbstmord als eine Lösung für Probleme oder schwierige Situationen?

>> Es ist sehr heftig dies als Lösung zu bezeichnen. Du löst keine Probleme durch Selbsttötung, es überträgt nur deine Last auf deine Hinterbliebenen. Ich befürworte keinen Suizid, niemals! Es ist mehr oder weniger nur poetische Interpretation. Der Junge im Film tötet sich selbst, um die Gegenwärtigkeit von Religion sowie die Angst vor dem Tod in Abrede zu stellen. Und natürlich, um wieder mit seiner Geliebten vereint zu sein. Im wirklichen Leben durchschneiden wir die Kehle auf eine andere Art. Wir widerstehen und sagen: „Go, fuck yourself. Du bist es nicht wert!“ Selbstmord ist keine Option. Du musst stark sein, um diese Existenz zu durchleben. Wenn du schwach bist, reichen dir andere ihre Hand und helfen dir weiter. <<

Die mächtige Konsistenz deiner Musik erschafft förmlich Vorstellungen davon, wie ein Dekadent Konzert aussehen könnte. Habt ihr diesbezüglich Pläne und was kann man von euch auf der Bühne erwarten?

>> Es gibt Pläne, aber wir müssen hart an der Verwirklichung arbeiten. Normalerweise benutzen wir Hintergrundleinwände und solche Dinge, aber ich denke, wir werden noch etwas mehr benötigen. Wir werden sehen was wir auffahren und uns leisten können. <<
Kämen für dich auf einer möglichen Tour oder Festivals bestimmte Bands in Frage, mit denen Dekadent die Bühne teilen würden?

>> Als ich dieses Projekt begann, hatte ich nur Solokonzerte vor Augen, also nur Dekadent und keine anderen Gruppen. Aber mittlerweile sind wir eine solide Band.
(Neben Artur bilden Alen Felicijan (Keyboards), Andraz Krpic (Drums) sowie Bostjan Ivancic (Rhythum Guitar) und Andrej Bohnec (Bass) das momentane Line Up von Dekadent. Der Frauengesang auf „The Deliverance Of The Fall“ wurde von Katja Kodelja beigesteuert, die im Film neben Artur die weibliche Hauptrolle bekleidet, der Verf.)
Als wir letztes Jahr die Bühnen betraten, spielten wir mit zahllosen Supportacts. Das ist manchmal einfach großartig, oftmals aber auch nicht. Es ist schwer Bands zu nennen, die mit Dekadent die Bühne teilen sollte. Ab und zu sollte sie eventuell ähnlich wie Dekadent klingen, dagegen machen unterschiedliche Gruppen ein Konzertereignis interessanter. <<


Gegen Ende dieses Interviews bitte ich Artur um ein paar persönliche Abschlussworte. Gibt es letztlich noch etwas, das Erwähnung finden sollte?

>> Ich möchte folgendes deutlich machen: Auch wenn die Geschichte von „The Deliverance Of The Fall“ als solche düster und als eine Erzählung von Verzweiflung und Hass erscheinen mag, so ist sie tatsächlich das Gegenteil. Es ist eine Geschichte über Liebe, Hoffnung und das Verständnis, wie kostbar das Leben ist. Liebe ist etwas, das von den Neulingen in der Szene als Schwäche oder schlichtweg als etwas dummes angesehen wird. Noch einmal: das Gegenteil ist der Fall. Liebe bedeutet Stärke. Vergeudet nicht eure Jugend um einem Image zu entsprechen.
„Halte die Hand der Wahrheit und folge deinem eigenen Licht. <<
http://www.dekadent.si
Uwe Schmidt


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