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MAGAZIN :: Index: 'A' :: ACYLUM

ACYLUM
Es rummst gewaltig!
Bei Acylum handelt es sich um ein „2-Mann-Projekt“ von Pedro Engel, der hier für die Musik verantwortlich zeichnet, und Kai Arnold, der für Texte und Gesang zuständig ist. Schon mit dem ersten Album „Your Pain“ wurde die Elektro-Gemeinde hellhörig. Jetzt liegt ihr zweites Studiowerk „Mental Disorder“ in den Läden und so war es auch für uns an der Zeit bei Pedro Engel etwas genauer nachzufragen.
Mich würde interessieren wie Du zur Musik gekommen bist, erzähl doch einfach mal ein wenig von deinen Anfängen

>> Es war so im Jahre 2001/2002 als ich das erste Mal selbst versucht habe Musik zu produzieren. Das war auch die Zeit als viele Bands die ich zu dieser Zeit gern gehört habe mich musikalisch mehr und mehr enttäuscht haben. Na ja somit musste ich dann eben selber an die Geräte und Musik machen die mir gefällt. (lacht) Zu Anfang war dieses aber eher ein Hobby und nicht wirklich ernst zu nehmen. Aber mit der Zeit ist es immer mehr geworden und ich habe immer härter daran gearbeitet. Bis sich 2005 dann die Möglichkeit ergab das Album „Your Pain“ zu machen. Seit dieser Zeit ist „Acylum“ ein fester Bestandteil meines Lebens geworden den ich wohl so schnell auch nicht mehr loswerde bzw. auch nicht mehr loswerden möchte. <<

Dein Vorname deutet darauf hin, dass deine Wurzeln, zumindest teilweise außerhalb von Deutschland liegen, ist das richtig?

>> Nein da liegst du leider falsch , aber das macht ja nichts (lacht). Ich bin ein Waschechter „Karl-Marx-Städter“. <<

Für Acylum arbeitest Du mit Kai Arnold (Wynardtage) zusammen. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

>> Am Anfang hatte ich „Acylum“ noch als ein reines Industrial Projekt geplant. Bis wir beide mal auf die spontane Idee kamen einen Track für Acylum mit Vocals zu bestücken. Dabei handelte es sich um den Titel „Final Shot“. Das Ergebnis dazu hat uns beiden so gut gefallen das dieser Track eben nicht der Letzte war. <<
Ich kann mich noch gut an den Wirbel um dein erstes Album erinnern und die Vorwürfe von wegen rechtem Gedankengut und so. Warst du damals sehr geschockt?

>> Nein nicht wirklich , irgendwie konnte ich es mir sogar fast denken das es soweit kommt. Wenn man mit solchen Themen hantiert muss man wohl einfach mit so was rechnen. Und da ich schon immer ein Mensch war der nicht viel drauf gibt was andere von einem denken und sagen hat mich das ganze doch eher kalt gelassen. Mittlerweile finde ich diese ganzen Diskussionen und Gerüchte die um das Projekt „Acylum“ herrschen eher amüsant und kann nur noch drüber lachen. Und ich bin mir sicher das ich mit meinem neuen Album wieder viel zu lachen habe. <<

Wie sieht die Zusammenarbeit mit K. Arnold aus, singt er nur, oder schreibt er auch?

>> Ja er ist zum Größten Teil für die Texte verantwortlich. Und im Gegensatz zu Wynardtage darf und soll er die eine oder andere Grenze überschreiten. Auf dem neuem Album hat aber unter anderem auch Mario Fritsche von „davaNtage“ einige Texte mit beigesteuert die Kai dann stimmlich umgesetzt hat. <<

Der Album-Titel passt hervorragend zum Stil der Musik die tatsächlich, zumindest bei mir, eine „mentale Unruhe“ erzeugt. Bezieht sich der Titel auf diese Tatsache, oder war damit etwas ganz anderes gemeint?

>> Ja ich glaube der Titel ist perfekt gewählt. Denn das Album wird wohl bei jedem eine andere art von Gefühl , Stimmung oder sogar eine gewisse Unruhe erzeugen. Ich glaube da muss sich jeder selber eine Meinung drüber bilden. Also reinhören ! <<

Von welchen Bands würdest du sagen, dass sie mit dafür verantwortlich sind wie du heute klingst, also von wem wurdest du „beeinflusst“?

>> Als erstes denke ich da immer an „Ice Ages“. Das ist für mich bis heute eines der besten Sachen die ich je gehört habe. Und besonderes stolz bin ich darauf das ich von denen jetzt sogar einen Remix bekommen habe. Was im übrigen der erste Remix überhaupt ist den diese Band gemacht hat. Ansonsten kann ich da vielleicht noch „Wumpscut“ oder „Dirk Ivens“ mit seinen ganzen Projekten erwähnen. Jedoch würde ich sagen das mich diese Sachen weniger „beeinflusst“ haben. Ich würde es eher „beeindruckt“ nennen. Ich versuche nicht wirklich wie irgendeine Band zu klingen. Jedoch schleicht sich eher unbewusst dennoch die eine oder andere Idee ein , was ähnliches wie der eben genannten Bands zu machen. Dann jedoch natürlich auf meine Art und Weiße. <<
„Mental Disorder“ ist ja nun ein ganz schöner „Kracher“, das kann man nicht anders sagen. Beeindruckt aber war ich beim hören von den kleinen Details in den Tracks. Ist das etwas das dir sehr am Herzen liegt, um dich von anderen abzugrenzen die ähnliche Mucke machen?

>> Auf jeden Fall! Ich versuche mich schon stark von anderen abzugrenzen. Was bei der Vielfalt der heutigen Musik nicht ganz so einfach ist. Ich als Musiker bzw. Produzent hasse nichts mehr als wenn jemand sagt „He das kling doch wie „Suicide Commando“ oder „Feindflug“. Was jetzt im Übrigen nicht ich heißen soll das ich diese Bands nicht mag. Ich lege wirklich verdammt viel Wert darauf das jeder einzelne Track auf das Album bezogen etwas einzigartiges und besonderes hat und sich nicht immer alles wiederholt. <<

Nach welchen Gesichtspunkten wählst du die Samples für deine Stücke aus und ist das für dich eine sehr wichtiges Stil-Mittel?

>> Ja es ist in meiner Arbeit schon sehr wichtig. Besonders bei diesem Album habe die Samples sehr gezielt gesucht und gefunden. Wichtig war für mich das sie vielleicht so eine Art Schockeffekt hatten. Besonders wenn ich da jetzt an die Tracks „Face to Face“ oder „Glock 17“ denke. Da bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. <<

Ich finde auch interessant wie die Samples teilweise in die Tracks eingearbeitet sind. Hat man das vorher schon im Kopf, nach dem Motto „da kommt später ein Sample hin“ oder kommen diese Überlegungen erst später dazu und nicht schon im frühen Stadium?

>> Wichtig ist eben auch das die Samples nicht einfach auf zwang irgendwie in ein Lied reingedrückt werden. So wie man es zuhauf auf diversen CDs hört. Sie müssen schon gezielt and den richtigen stellen sitzen und vor allem muss eben einfach alles passen bzw. ein gesamt Bild entstehen. <<

Wo siehst du dich musikalisch in sagen wir 10 Jahren?

>> Puh… das ist eher schwer zu sagen. Ich sehe nicht so gern in die Zukunft. Ich konzentriere mich eher auf das hier und jetzt. Natürlich hoffe ich aber noch lange Musik machen zu können und wenn das in 10 Jahren immer noch der Fall sein sollte bin ich zufrieden. <<

Noch ein Statement zum Abschluss?

>> Ein Dankeschön an dich für das Interview und viele Grüße an alle Acylum Anhänger. Ohne euch wären wir nichts! Ach ja und an alle Kritiker: Es interessiert nicht mich nicht im geringsten was ihr meint und denkt. Also verschwendet nicht eure Zeit! <<
http://www.acylum.de / http://www.myspace.com/acylum
Ingo Bordewick


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