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CD-Reviews :: Index: 'M' :: MOONSORROW

MOONSORROW

V : HÄVITETTY (56:29 min.)

SPIKEFARM / SOULFOOD
Na ja, nur zwei Songs, wird wohl eine Single sein, war mein erster Gedanke. Mitnichten, denn mit diesen beiden Songs bestreiten Moonsorrow ein ganzes Album. Also werde ich es mit epischen und progressiven Monsterstücken zu tun bekommen und mit diesem zweiten Gedanken liege ich gar nicht so verkehrt. Obwohl oder gerade weil es sich bei diesem Album um zwei Longtracks handelt, erwarten uns vielschichtige und komplexe Songs, denen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, um den Zugang zu finden.Was einen tatsächlich erwartet, lassen die Anfangssequenzen von ’Jäästä Syntynyt / Varjojen Virta’ nicht erahnen, denn akustisch und atmosphärisch geht es zu während man hört, wie Äste in der Nacht durch die Schneelast brechen. Erst nach über sechs Minuten Spielzeit schwillt der Song richtig an und in der Folge bieten sich einige abwechslungsreiche Details im Aufbau und der Instrumentierung, in gewisser Weise episch, aber keineswegs progressiv.Ville Sorvali hat zwei ziemlich massive Songs kreiert, wobei ’Tuleen Ajettu Maa’ den ersten Song dahingehend übertrifft, weil er durch seine breit angelegten, bedrohlich wirkenden Gitarrenwände eine ziemlich erdrückende Atmosphäre schafft, die einen bis zum Ende hin nicht mehr loslässt.Letztlich hinterlässt das Album doch einen zwiespältigen Eindruck, denn trotz der Dichte und progressiven Attitüde leiden die Songs unter der teilweise unsäglichen Länge. Im Ergebnis hat sich Sorvali bei diesem Album selbst verwirklicht und ich kann für mich nur entscheiden, ob es mir gefällt oder nicht. Es ist sicherlich ein nicht alltägliches Album, die Stücke für mein Empfinden zu lang geraten und sie erfordern ein Übermaß an Aufmerksamkeit, was auf Dauer anstrengend wird. Gefühlsmäßig stehe ich dem Album ambivalent gegenüber und ich denke, dass es bei den Fans polarisieren wird. Also kann ich euch nur empfehlen, vor dem Kauf genügend Zeit einzuplanen und reinzuhören.
6,5/10 - RB


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