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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE AURORA PR ....

THE AURORA PROJECT

... UNSPOKEN WORDS (61:52 min.)

DVS / SX-DISTRIBUTION
In ganz so mystischen Bahnen, wie das Labelinfo uns glauben machen will, bewegt sich der Prog-Rock dieser Newcomer, die letztes Jahr auf dem ProgPower-Festival aufspielten, sicher nicht. Spirituelle Reise hin oder her (das Album basiert - hört, hört - auf einem Essay, den Philosophiestudent[?]-Gitarrist Marc Vooys zum descartschen cogito ergo sum verfasst hat – warum muss man im Stile von Herrn Gildenlöw aus Seminararbeiten eigentlich immer gleich Alben machen?), „... Unspoken Words“ bietet mannigfaltige Anknüpfungsmöglichkeiten an Brüder und Schwestern im Geiste. Der nach dem Intro ertönende Opener „The Betrayal“ könnte auch aus der Feder von Riverside stammen, wie überhaupt das gesamte Album den Geist der Polen atmet, insbesondere in punkto Gesang und Gitarrenarbeit. Allerdings gehen die sechs Niederländer eben doch eine Ecke sphärischer zu Werke, was zuvörderst an den untermalenden, ausladenden Synthieteppichen liegt. Hier wiederum werden Erinnerungen an Ayreons „Into The Electric Castle“-Phase wach, ein Eindruck, der auch durch die hörspielartigen Zwischenspiele verstärkt wird. Insgesamt liegen die Stücke auf „... Unspoken Words“ ein wenig schwerer verdaulich im Magen als jene genannter Bands, was jedoch mitnichten darauf zurückzuführen ist, dass Aurora Project es nicht verstünden, betörende Melodien zu kreieren („The Event Horizon“). Allerdings werden diese nicht vermittels Refrains in den Vordergrund gestellt, sondern dienen vielmehr als Orgasmen innerhalb der komplexen Songstrukturen. Gelegentlich bricht die Band aus derlei gemäßigten Bahnen aus, streut in „The Gathering“ (an die man übrigens auch nicht selten erinnert - „Nocturnal Lament“) gar ein paar dezente, aber feine Waltz-Gedächtnisgitarren ein (auch wenn Meister Lücker dies nicht mehr hören mag...) (Stimmt ;-), die einzigartigen, magischen Psychotic Waltz werden sowieso viel zu oft als Vergleich und Assoziation herangezogen, und meistens macht es keinen Sinn…). Wer auf proggige Gänsehautverschaffer wie eben Riverside oder Ayreon, aber auch Pain Of Salvation, Seer’s Tear oder Sieges Even steht, dem sei ein Testdurchlauf, bevorzugt unter dem Kopfhörer, dringend angeraten. Tolles Debüt! http://www.theauroraproject.com
8/10 - PM


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