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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THYRFING

THYRFING

FARSOTSTIDER (48:19 min.)

REGAIN RECORDS / SOULFOOD
Die Schweden Thyrfing sind seit ihren ersten beiden Scheiben („Thyrfing“ 1998 und „Valdr Galga“ 1999) als eine der vielversprechendsten Bands in der Viking Metal Szene bekannt. Der vierte und bislang letzte Output („Vansinnesvisor“) datiert allerdings schon aus 2001 und es bestand die Gefahr, das Thyrfing aufgrund der langen Ruhepause und in Konkurrenz zu den vielen guten nachstrebenden Viking Metal Acts an Boden verloren haben. Nun, der aktuelle Output, aufgenommen in den Cosmos Studios in Stockholm mit Producer Henrik Edenhed, wird die Szene zwar nicht erschüttern, aber der schwedische Fünfer hat mit „Farsotstider“ („Times Of Plague“) ein Album eingespielt, das sich hinter der aufstrebenden Konkurrenz nicht verstecken muss. Ob der raue Charme des Albums, der sich nicht unbedingt beim allerersten Hören entfaltet, den Absatzmöglichkeiten eher abträglich ist, mag ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Fakt ist jedenfalls, das Thyrfing ihre Version des Viking Metals ohne zuckersüße Melodien unter das Bangervolk bringen. So werden die Synthesizer sehr dezent eingesetzt und auch die rein akustischen Parts ersticken die Aggression der Tracks nicht im Keime, sondern wurden so platziert, dass sie die Entwicklung der Songs vorantreiben. Und auch wenn ich Track 3 (das Titellied „Farsotstider“) sowie das von zuvor angesprochener Akustik-Gitarre eingeleitete und mit starker Melodie versehene „Höst“ (Track 4) ausdrücklich empfehlen muss, so findet der vorgenannte raue Charme gerade in den letzten vier Songs „Elddagjämning“, „Baldersbalet“, „Tiden Läker Intet“ sowie im namenlosen neunten Song seine Vollendung. Mit „Farsotstider“ ist Thyrfing ein Album gelungen, das von schleppenden Rhythmen und packenden Melodien sowie einigen erstklassigen Riffs lebt. Fazit: Thyrfing haben sich mit der langen Wartezeit auf dieses Album wahrscheinlich keinen großen Gefallen getan und andere, neue Bands sind nachgerückt, aber „Farsotstider“ zeigt, das Thyrfing immer noch zur Spitze der Bewegung gehören. Hört einfach mal in „Höst“ (achtet auch auf die Akustik-Gitarren im Refrain) und „Elddagjämning“, das mit seiner düster-treibenden Ausrichtung, den melodischen Synth und den rein schwedischen Vocals, ein bisschen wie eine Mixtur aus Primordial und Vintersorg klingt, rein. Fett Acht.
8/10 - SBr


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