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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PLACE VENDOME

PLACE VENDOME

SAME (45:49 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Nachdem Michael Kiske sich als Helloween-Sänger und einigen kleineren Projekten vom Metal losgesagt hat, kehrt er nun mit Musikern von Pink Cream 69 und Vanden Plas im Gefolge zurück. Das Kuriose daran ist nur, dass der alte Pink Cream 69-Sänger, Andi Deris, damals Michael bei Helloween ersetzte. Soviel dazu. Der Wandel, den Michael, einer der besten Fronter der deutschen Metal-Szene vollzogen hat, ist schier unglaublich. Von Helloween über seine Solo-Alben, dem Projekt Supared und den Teilnahmen an verschiedenen Rock-Opern wie „Aina“ und „Avantasia“ bis hin zu Place Vendome, ist die Transformation faszinierend. Alt-Kiske-Fans werden mit dem AOR-Material so ihre Problemchen haben, aber tolerante Menschen werden sich für den genialsten Sound aus einer deutschen Schmiede in Richtung Foreigner und Journey, begeistern. Um ehrlich zu sein, treffen hier gleich drei meiner Lieblingsbands zusammen: Journey, Warrant und Strangeways. Songs wie das coole „I Will Be Waiting“ und das verträumte „Too Late“ sind nur mit Klassikern der AOR-Geschichte gleichzustellen. Die gesangliche Leistung von Herrn Kiske in diesem Metier kann locker mit der Elite der AOR-Welt mithalten, sei es mit Danny Vaughn (Tyketto) oder Terry Brock (Strangeways). Hier singt ein ganz Großer. Und die Jungs von Pink Cream 69, Uwe Reitenauer (Gitarre), Dennis Ward (Bass und Produktion) und Kosta Zafiriou (Drums) sowie Vanden Plas-Tastengott Günther Werno übertreffen sich selbst und vollbringen musikalisch den Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere. Beim Songwriting hat selbst Pink Cream 69-Shouter David Readman mitgewirkt, was ihm vielleicht noch mal leid tun wird, denn Place Vendome ist um Längen besser komponiert, getextet, eingespielt und eingesungen als die letzten Releases der eigenen Combo. Nur die Produktion zwischen beiden Bands hält sich die Waage (Dennis produziert ebenso seine Stammband), wobei der Bombast-Sound bei Place Vendome nicht von Nutzen ist und folglich auch nicht eingesetzt wird. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dieses Album in AOR-Kreisen dieses Jahr noch übertroffen wird. Ganz, ganz große Klasse!
10/10 - SBk


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