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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PAINBASTARD

PAINBASTARD

OVERKILL (67:44 min.)

ACCESSION / INDIGO
„Wir haben Chlor in den Augen und Sand in den Ohren, und Ewigkeit wächst lautlos in unserem Leib. Wann wird unsere Asche reden?“, so leitet Alex P. mit diesem Zitat des 1930 geborenen und lange Zeit in sowjetischer Lagerhaft internierten Autors Horst Bienek den zweiten musikalischen Vernichtungsschlag des Painbastards ein, und spätestens, wenn die letzten Töne „Overkills“ erklingen weiss man, wie es sich anfühlt, wenn Asche zu reden beginnt. Brachial und dennoch stets melodisch krachen die dreizehn Tracks aus den Boxen und hinterlassen mit ihren bis an die Schmerzgrenze verzerrten Vocals und den knochentrockenen Beats eine Schneise der musikalischen Verwüstung, wie sie Suicide Commando, X-Fusion oder Hocico kaum vernichtender hätten hinterlassen können. Hinzu kommen ausgewählte und gut platzierte Samples, die den apokalyptischen Tenor und die düster morbide Stimmung des Zweitlingswerkes und solcher Tanzbodenkracher wie „System Failed“ oder dem deutschsprachigen „Wenn die Zeit still steht“ nur noch intensivieren, oder den sphärischeren Tracks wie „The Face Of War“ oder dem grandiosen „Victims“ zusätzliche Tiefe und Eindringlichkeit verleihen. „Overkill“ ist ein erstklassiges und düsteres Electro-Album der Oberklasse. Unbedingt antesten ...
9/10 - MK


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