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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PAIMON

PAIMON

METAMORPHINE (45:36 min.)

OCCULTURE /
Melodic Death Metal mit feinen Zutaten aus dem Black-, Dark- und Pagan Metal gespickt, servieren uns die fünf Frankfurter Paimon auf ihrem Album "Metamorphine". Als Support von Ensiferum, Finntroll, Suidakra, Nocte Obducta und Graveworm waren Paimon bereits unterwegs, eine eigene CD-Promotour ist nun geplant. Melodisch und trotzdem überwiegend knüppelhart sind die elf Tracks des Silberlings, der dem Debutalbum "Terra Oblivionis" nun folgt. Ursprünglich wollte sich die Band um den russischen Vokalisten Voland Pister dem Black Metal verschreiben, was draus wurde ist nun eine Mixtur aus o.g. verschiedenen Stilrichtungen. Interpretiert man den Albumtitel als Konglomerat von ´Metamorphose´ und ´Morphin´, so könnte mit ´Metamorphose´ vielleicht genau diese Wandlung der ursprünglichen Black Metal Band zur Melodic Death Metal Truppe gemeint sein. ´Morphin´ und dessen schmerzstillende Wirkung braucht man dann mit Sicherheit schon nach den ersten Songs! , die die Nackenmuskulatur derart strapazieren, daß Schmerzen und ´verklettete Matten´ vorprogrammiert sind. Harmonische Gitarrenriffs a la In Flames in Abwechslung mit akustischen Parts und rauher Gesang, mal in russisch, mal in englisch, dominiert von kesselnden Drums bestimmen die Songs auf "Metamorphine". Druckvolle und fast klassisch anmutende Passagen mit hohem Wiedererkennungswert wechseln sich stetig ab und teilweise klingt das ganze gar nicht mehr nach Melodic Death Metal, was jedoch mit Sicherheit kein Kritikpunkt ist. Titel wie "Phobia", "Butcher´s Science" und "Misanthrope" schlagen ein wie ein Gewitter und erobern im Sturm die Ohren und wohl auch die Herzen der Hörer. Folkloristisch mutet Track 4 "Millenial Troubles" an, während "Butcher´s Science" von der Rhythmik her wiederum an Bands wie z.B. Arch Enemy erinnert. Als ziemlich Dark-/Gothic Metal lastig entpuppt sich Track 9 "Come To My Tomb", der aber das innovative Songwriting widerspiegelt, welches Paimon sich auf die Fahne geschrieben haben. Ein großer Pluspunkt für die Band ist die Stimmvielfa! lt von Sänger Voland, die so einiges her macht und manches in den Schatten stellt, was in der Szene bereits Rang und Namen hat. Da kann man nur sagen: Weiter so!!!!
8/10 - UK


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