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CD-Reviews :: Index: 'T' :: TAUNUSHEIM

TAUNUSHEIM

NEBELKÄMPFE (33:41 min.)

SCHWARZDORN / TWILIGHT
Nach der Gründung in 95 und drei Demos stand erst einmal eine mehrjährige Ruhepause an, aus welcher sich der Vierer aus Oberursel (Taunus) nun mit Macht in Form des Debütwerkes zurückmeldet. Und „Nebelkämpfe“ ist ein Pagan Metal-Knaller allererster Güte. Denn die Truppe um die beiden Brüder Erik (Vocals, Gitarre) und Patrick (Bass, Nebelhorn und Backing Vocals), verstärkt um Martin an den Drums sowie Ilona an Keyboards, Flöte und Backing Vocals, sind schlau genug und zu wenig borniert, ihre Vision des Pagan Folk Metals in nur einem Genre spielen zu lassen. Und so wird auf „Nebelkämpfe“ fleißig Black Metal mit (Neo-)Folk vermischt. Heraus kommt eine sehr ansprechende Mischung, die durchgehend bei allen sieben Tracks aufhorchen lässt. Der Opener „Sleipnir“ beginnt stimmungsvoll mit Nebelhorn und fetten Gitarren im Hintergrund um sich später mit düsterem, krächzenden Sprechgesang zu vereinen. Ich will an dieser Stelle nicht alle sieben Tracks der Scheibe einzeln besprechen, aber der Reiz Taunusheims liegt nicht in wundervoll andersartigen Black Metal Riffs, eisiger nordischer Kälte oder famos bösartigem Kreischgesang. Nein, die Riffs und auch der Gesang sind, für sich genommen, eher guter Durchschnitt. Taunusheim ist eine Band, bei der es auf das Gesamtbild ankommt. Und da werden in vorzüglicher Weise Schrammel-Riffs, Blast Beats und schöne Melodien - sehr oft durch Keyboard oder Flöte intoniert – ebenso wie Krächz-Gesang und majestätischer Klar-Gesang fusioniert. Die Vocals von Erik sind übrigens komplett in Deutsch gehalten, während Ilona den Titeltrack mit einer langen gesprochenen Sequenz einleiten darf, deren Sprache definitiv nicht deutsch ist. Als Anspieltipp sei „Getrunken das Bier“ genannt, ein Track, der sich um sehr viel Epik, Pathos und der Verwertung eines gewissen „Kulturgutes“ bemüht. Abwechslung ist Trumpf bei Taunusheim und das soll mit einer fetten Acht mit leichter Tendenz zur Neun belohnt werden. Vielleicht sollte der Vierer mal den Gassenhauer „Ich war noch niemals in New York“ covern. Würde irgendwie passen, wie die berühmte Faust aufs Auge. PS: Als Bonus gibt es übrigens ein Amateur-Video, in dem drei Gestalten mit Schwert und Felljacke durch den heimischen Taunus wandern! ;-)
8/10 - SBr


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