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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PAGAN’S MIND

PAGAN’S MIND

ENIGMATIC : CALLING (65:41 min.)

LMP / SPV
Pagan’s Mind wollen und werden auf diesem Album keine Antwort darauf geben, wie die Menschheit entstanden ist. Letztendlich ist es mir auch wurscht, wir sind da und das alleine zählt. Viel wichtiger wäre für mich die Klärung der Fragen, wie Krankheiten besiegt werden können, wann wir die Vergangenheit manipulieren oder die Zukunft formen können. Aber wenn Pagan’s Mind sich mit der Entstehung auseinandersetzen und das auch noch so frisch, kraftvoll und mitreißend umsetzen wie auf „Enigma : Calling“ geschehen, dann bin ich jederzeit dabei. Was für mich eine geniale Scheibe ausmacht, ist, wenn sie mich von Anfang an in den Bann zieht, fesselt, Begeisterung auslöst, ich nach mehr lechze und die Pausen zwischen den Stücken als unerträglich lang empfinde. Und was soll ich sagen, Pagan’s Mind haben es mit diesem Album geschafft. Das Album versprüht eine Kraft und Frische, das es sich nur so gewaschen hat. Bereits das letztjährige Re-Release der nicht mehr erhältlichen „Infinity Divine“ hat mich mehr als erfreut, insbesondere als ich hörte, dass man bereits am neuen Album arbeitet. Und das Ergebnis kann sich wahrlich hören lassen, denn Pagan’s Mind haben sich die Mühe gemacht, die Standards unberücksichtigt zu lassen, haben ihre Songs komplex ausgearbeitet, sparen nicht mit Riffgewittern, knallen heavy aus den Boxen, die Drums stampfen die Songs nach vorne und ergeben sich erneut in den explodierenden Riffs, eingebettet in breite Keyboardwände. So gerne ich den einen oder anderen Song herausheben würde, es würde den nicht genannten Songs nicht gerecht werden, denn das Album ist vom Anfang bis zum Ende ein Meisterstück. Spätestens mit diesem Album haben sich Pagan’s Mind an die Spitze des Power Progressive Metal katapultiert, was sich nach dem letzten Album „Celestial Entrance“ bereits angedeutet hat. Wer Pagan’s Mind bisher nicht auf seinem Zettel hatte, sollte schnellstens diese Lücke füllen. Für mich das beste Album seit „Train Of Thought“.
10/10 - RB


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