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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PANTHEIST

PANTHEIST

AMARTIA (76:36 min.)

FIREDOOM / TWILIGHT
Funeral Doom ist in der Hauptsache ein skandinavisches Phäneomen, um so bemerkenswerter, dass Belgiens Pantheist mit ihrem zweiten Album eine ähnlich düstere Weltuntergangsstimmung zu verbreiten in der Lage sind, wie Shape of Despair, Thergothon oder Skepticism. Dabei sind Pantheist eine der wenigen Bands des Genres, die bei aller Schwermut und wundersamen Langsamkeit der Songs Ohrwurmmelodien zu kreieren im Stande ist, die sich ins Gehirn fräsen und wie ein sich ausbreitendes Krebsgeschwür erst nach und nach ihre volle Tiefenwirkung entfalten. Durch die Hinzunahme von Andy und Mark, beide von den englischen Ultra Doomern Esoteric, haben Pantheist sich zudem neue Klangwerte geschaffen, die „Amartia““ noch variantenreicher – man höre nur einmal die immer wieder eingeflochtenen, beinahe gregorianischen Chöre oder divere elektronisch, psychedelisch anmutende Soundeffekte -, noch eigenständiger und irgendwie noch fatalistischer erscheinen lassen als das Debut „O Solitude“ aus dem Jahre 2003. Hinzu kommt ein Sound, der die Schwere des Songwritings nicht nur unterstützt, sondern durch grosse Halleffekte noch einmal verstärkt. Das Label bezeichnet Pantheist als „Funereal Doom Metal“, und bei der Intensität aller zehn Songs hätte eine Bezeichnung treffender nicht ausfallen können.
9/10 - MK


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