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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PERSEFONE

PERSEFONE

TRUTH INSIDE THE SHADES (43:38 min.)

ADIPOCERE / TWILIGHT
“A Masterpiece For Both Death Metal and Heavy Prog Fans!” ist ein Zitat aus dem Promo-Flyer des französischen Labels Adipocere zur Debüt-CD der andorranischen Band Persefone. Und das ist beileibe keine Übertreibung. Die Grundmelange dieser Combo aus dem zwischen Frankreich und Spaniel liegenden Kleinststaat ist progressiver melodischer und leicht symphonischer Death mit Black Metal-Keifgesang. Was in gut 45 Minuten auf „Truth Inside The Shades“ zusammengeschustert wird ist teilweise allererste Sahne, allerdings alles andere als Easy Listening und nicht immer ein leicht verdaulicher Brocken. Nachdem man das wunderschöne, melancholisch gehaltene Piano-Intro namens „My Unwithered Shrine“ hinter sich gebracht hat, geht es direkt in den ersten der insgesamt fünf überlangen Songs. Hier, wie auch auf den folgenden Tracks finden sich wirre Gitarrenläufe, viel Black Metal-Gekreische, absolut verwirrende Breaks, cleaner Gesang, der zeitweise auch durch den Verzerrer gejagt wird, vereinzeltes Death Metal Gegrunze ebenso wie progressives Gefrickel, schön integrierte Piano-Passagen, vereinzelte Samples, vertrackte Rhythmen und peitschende Drums. Aber auch treibendes Drumming, fröhlich aufspielende Melodien, melancholische Gesänge die eine Verbindung mit progressiven Riffs eingehen und gar an Fates Warning erinnern, und wieder todtraurige Piano-Passagen. „A Temporal Divinity“ wird durch eine düstere Narration a la Rhapsody/Manowar eingeleitet, die dazu passenden neoklassischen Gitarren-Soli findet ihr in „Niflheim (The Eyes That Hold The Edge)“. „The Demise Of Oblivion“ beginnt mit düsteren Chören und treibenden Drums, bevor nach einem Break ein drohender, unheimlicher, tiefer Bass einsetzt, dieser aber schon nach kurzer Zeit von einem Flamenco-Versatzstück abgelöst wird. Dies wiederum weicht einem neoklassischen Solo und dann gibt es ausufernde Melodien zuhauf, welche zeitweilig durch eine Akustik-Klampfe intoniert werden. Ihr seht, wer sich Zeit nimmt für „Truth Inside The Shades“ wird viel entdecken können, sollte aber aufpassen, dass er sich an diesem Brocken nicht verschluckt. Persefone sind definitiv kein Fast Food. Noch mal ein Zitat: „…raging from classical composers such as Chopin or Beethoven, through power metal heroes like Symphony X or Cacophony to the blasting progressiveness of Opeth, Death or Dreram Theater….” Mehr gibt es kaum zu sagen. Den Rest müsst ihr selbst entdecken. Ein Mega-Killer in der harten Rock-Musik. Schaut unter http://www.adipocere.fr und/oder http://www.persefone.com
9/10 - SBr


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