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CD-Reviews :: Index: 'T' :: TIME MACHINE

TIME MACHINE

REVIVISCENCE - LIBER SECUNDUS (52:19 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Die Band hatte bereits in der Vergangenheit einige Besetzungsänderungen und so verwundert es auch nicht, dass das neue Werk mit Marco Sivo einen neuen Sänger am Mikro präsentiert (den zwöfmillionsten oder so... - SBr). Er erledigt seinen Job aber tadellos und stellt auch auf Dauer eine gute Wahl für diesen Part dar. Ebenfalls neu an Bord ist der Gitarrist Gianluca Galli, der mit Gianluca Ferro feinste Gitarrenarbeit abliefert, wobei beide viel Raum für ihre Spielfreude erhalten. Als frischer Wind angekündigt erweist sich ‘Reviviscene‘ als genialer Wurf, der bereits beim ersten Durchlauf zündet, zwölf Songs auf hohem Niveau bietet und uns wieder und wieder zu einem weiteren Durchlauf animiert. Wohlüberlegt wurden die akustischen Stücke platziert, wobei mit „Alhambra“ ein Highlight dargeboten wird, welches an Cat Stevens erinnert. Insgesamt ist ‘Reviviscene‘ als zweiter Teil der „Eymerich“-Trilogie sehr progressiv ausgefallen und erhält darüber hinaus durch orientalische Anleihen wie in „Tears Of Jerusalem“ zusätzliche Nuancen. Verstärkung erhielten Time Machine durch Gastauftritte von Rafael Bittencourt und Kiko Loureiro von Angra sowie Fabio Ribeiro von Shaman. Insgesamt technisch hochwertig und druckvoll arrangiert warten Time Machine abwechslungsreich mit gelungenen Verschachtelungen wie in „The Calling“, druckvollem Tempo wie in „Seeds Of Revolution“ oder bombastischer Härte und zackigen Riffs wie in „Rotten Souls“ auf. Alles in allem brilliert das Album durch Professionalität und Abwechslungsreichtum und macht neugierig darauf, wie das neue Material live umgesetzt wird. Doch genau da liegt wohl auch die Krux, warum es Time Machine noch nicht geschafft haben, trotz breiter Fanbase in Europa einen größeren Status zu erreichen. Bleibt nur zu hoffen, dass uns die Jungs bald mal beehren, um uns live ihre Aufwartung zu machen. Reichlich Material wäre ja vorhanden.

9/10 - RB


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