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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE HIDDEN HA ....

THE HIDDEN HAND

MOTHER TEACHER DESTROYER (48:04 min.)

EXILE ON MAINSTREAM / SOULFOOD
Nach der vorab und rechtzeitig zur Tour gebrachten 4-Track-Split-EP mit Wooly Mammoth kommt nun also absolut fristgerecht und pünktlich der neue Longplayer von The Hidden Hand auf den Markt. Ich frage mich gerade, was eigentlich noch an Lobeshymnen über Scott "Wino" Weinrich geschrieben werden muss, damit mal eine etwas breitere Schicht an Freaks auf seine Arbeit und seine Songs aufmerksam wird. Indes steht zu befürchten, dass Wino weiterhin von einer sehr überschaubaren Anzahl von Fanatikern ehrerbietig geschätzt werden, von weiten Szene-Kreisen aber leider ignoriert werden wird. Aber - belehrt mich ruhig bitte eines Besseren, funktioniert diese These zu einer Lüge um und deckt euch mit "Mother Teacher Destroyer" ein, denn es kann ja wohl eigentlich echt nicht sein, dass eine Combo wie Kyuss ohne Ende Silberlinge vertickte und einer der Innovatoren auch dieses Sounds einen scherzhaften Bruchteil hievon verkauft. Legionen bekannter Musiker verehren ihn, seine Arbeit mit Saint Vitus (und speziell der Meilenstein "V" - das meiner Meinung nach beste Vitus-Album ever) ist Legende und er arbeitet als permanenter Songwriter konstant an seinen kreativen Eingebungen. Mit Drummer Dave Hennessy und Bassist bzw. Co-Sänger Bruce Falkinburg hat Weinrich nun auch bereits seit einigen Jährchen ein echtes Kumpel-Team gefunden, in welchem sich vor allem Bruce als enorm schöpferischer Zeitgenosse und Co-Autor entpuppt(e), so steuert er auch auf "Mother Teacher Destroyer" einiges an Songmaterial und Ideen bei. Konkret herrscht hier bei den elf neuen Kompositionen einmal mehr der liebgewonnene, allerdings heuer Sound-technisch etwas dumpf ertönende Wino-Crossover aus Doom, Seventies-Rock & -Progressive, Psychedelic, Punk-Flair und Motörhead-Vibes, wobei mir auf dem aktuellen Silberling - neben dem Riff-getränkten Opener "The Crossing" - vor allem die ruhigeren, harmonischen und leicht schwebenden Tracks wie "Half Mast oder "Black Ribbon" gefallen. Nix Neues, aber bewährt Gutes also aus dem Hause Weinrich, wenngleich ich - setzt man The Obsessed-Werke in Relation - nicht mehr als üppige sieben Punkte zücken möchte. http://www.mainstreamrecords.de
7/10 - CL


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