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CD-Reviews :: Index: 'T' :: TAO MENIZOO

TAO MENIZOO

SAME (46:43 min.)

HARDEBARAN / TWO FAT MAN
Die Franzosen waren schon immer ein sehr eigenwilliges Völkchen, das wissen wir ja nicht erst seit Asterix & Obelix. Im Metal-Bereich gab es nie sehr viele herausragende frankophone Bands, aber wenn, dann haben diese oft Wege abseits der ausgetretenen Pfade betreten. Der französische Fünfer Tao Menizoo hat gar eine eigene Stilrichtung definiert: den polymorphen (= vielgestaltigen) Metal. Ihr habt keine Vorstellung was das sein soll? Nun, hatte ich zuerst auch nicht. Auf dem selbstbetitelten Album finden sich elf Songs, die sich jeglicher Kategorisierung entziehen. Hier wird alles in einen Topf geworfen, was irgendwie hart ist. Seien es Hardcore-Shouts, Thrash-Riffs, Speed-Attacken, cleane Vocals oder Death Grunts, Industrial, Alternative-Parts, abgedrehte Rhythmen oder gesampelter Gesang, Nu Metal-Anteile, doomige Aspekte, beschwörende Melodien, Mosh-Parts und wildes Geknüppel. Zugegeben, beim ersten Mal steht man da wie die der kleine Junge nach dem ersten Sex…überrascht, mitgerissen, unsicher, aber schlichtweg begeistert…und mit der Gier nach mehr, denn so wirr sich das auf dem Papier auch anhört, in´s Ohr geht´s wirklich gut. Abgerundet wird das Teil durch ein Digi-Pack mit wahrlich geschmackvollem Cover und einem CD-Rom-Anteil, der Band-Photos, Live-Photos, Lyrics, Thanx-List und sogar MP3´s mit altem Material enthält. Während der Betrachtung wird das Ganze mit Herztönen überlagert. Toll gemacht! Einziger Kritikpunkt meinerseits an der Scheibe: der Hardcore-Anteil, insbesondere bei den Vocals, ist mir zu hoch. Ansonsten eine absolut coole Scheibe, bei der es mir besonders der Opener „Paranoid Crisis“ mit seinem Wechsel aus Thrash- und Hardcore-Shouts und dem cleanen Gesang, sowie den fetten Riffs und den genialen Melodien angetan hat. Aber auch „Thorns“ mit den einleitenden Tönen, dem Vogelgezwitscher und dem sich unaufhaltsam nähernden Inferno ist fantastisch! Ein wirklich polymorpher Bastard!
8/10 - SBr


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