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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE END

THE END

WITHIN DIVIDIA (33:36 min.)

RELAPSE RECORDS / SPV
Vor etlichen Jahren war ich dabei…
Es war nachts um zwei Uhr auf einem der legendären „Dynamo“–Festivals in Eindhoven in den Niederlanden. Ich hatte gut achtundvierzig Stunden nicht geschlafen aufgrund von Stau, Zeltplatzsuche und Terror allgemein… Der Schlafentzug transformierte mich knallhart in eine Welt des Wahnsinns… Und dann: Neurosis...
Ich weiss nicht mehr wirklich, wieviele Menschen da auf der Bühne standen. Ich weiss nur noch schemenhaft von heftigen Streitereien mit Parkplatzwächtern, die uns hundert Gulden abknöpfen wollten, um uns, nach der Rückkehr zu den Autos, erneut den Eintrittspreis abnötigen zu wollen (was im Nachhinein damit endete, dass JEDER reinkam, egal ob er eine Karte hatte, oder nicht…:-)) Neurosis waren jedenfalls die Hölle. Tausende Menschen nachts um zwei vor der Bühne – und ich mitten drunter – voll auf Endorphin – mangels Schlaf...
Und jetzt hier: The End mit „Within Dividia“. Wo ist da der „gemeinsame Nenner“? Dazu will ich gleich kommen. Die Band ist aus Kanada. Aus Toronto. Ihr letzte Scheibe „Transfer, Trachea Reverberations from point: False Omniscient“ ist 2001 „Metal-Album of the Year” der Kanadier geworden. Die Aggression, die hier aus jedem der acht Tracks von „Within Dividia“ spricht, ist der Bogen, der sich fragil und dünn zu solchen Koniferen (Koryphäen?) wie „Neurosis“ spannt. Die Stimme des Aaron Wolff bringt kurz und knapp und deutlich diese Art „Wut“ rüber, wie sie in Hardcore-Metal-Szenerien grundsätzlich ein Teil des Theatervorhangs ist. Songs wie „Dear Martyr“ spiegeln ganz locker den Traum von Nihilismus wider, der uns allen doch unbewusst zugrunde liegt. „Within Dividia“ schreit. Punkt! Was fehlt, ist der rote Faden. Das Etwas, das die ganze Sache „rund“ macht. Die Produktion ist gut, doch etwas zuuu trocken. Und nach den ersten zwei, vier Stücken wird es etwas öde. Finde ich.
Das Platteninfo schreibt: „Striking a balance between gravity and complexity, Toronto, Canada´s THE END takes dynamic heavy music to the next logical extreme, allowing it´s listeners to decide for themselves how to describe the indescribable….” Ist die Musik unbeschreibbar? Ich denke nicht. Haltet Euch achtundvierzig Stunden wach und hört „Within Dividia“ und Ihr wisst, was ich meine…
6/10 - MP


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