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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PROBOT

PROBOT

SAME (52:50 min.)

SOUTHERN LORD / SOULFOOD
Es klingt wie der jugendliche Rock´n´Roll-Traum eines Musikfanatikers: ein eigenes Album mit diversen Lieblingssängern aufzunehmen, mit Musikern die einen begeistert, begleitet und bereichert haben! Dave Grohl, seines Zeichens Drummer von Nirvana, die ich persönlich wirklich gut fand bzw. finde, und Chefkopf der netten, aber mich wenig berührenden Foo Fighters, hat mit seinen Bands viel Kleingeld, Lob und Ruhm eingesackt, aber niemals seiner Leidenschaft für rasend schnellen Hardcore-Punk oder diverse metallische Spielarten gefrönt. Mit Probot erfüllt er sich jetzt diesen langgehegten Traum und liefert auf dem kultigen Southern Lord-Label (unterstützenwertes Motto des aktuellen Labelkataloges: "Let There Be Doom", so muss das sein!;-)), welches sich bereits für Underground-Perlen wie Place Of Skulls verantwortlich zeichnete, ein gewaltig geiles Album ab! Grohl schafft es hierbei den beteiligten Mikro-Männern den jeweiligen Track nahezu perfekt auf den Leib zu schneidern, so hämmert "Red War" mit Max Cavalera (SOULFLY, ex-SEPULTURA) wie eine "Chaos A.D."- oder "Roots"-Nummer aus den Boxen, die Doom-Walze "Ice Cold Man" mit Lee Dorian würde jedem CATHEDRAL-Album gut stehen und "Dictatorsaurus" mit VOIVOD´s Snake sollte jedem Fan der "Angel Rat" und "Outer Limits"-Phase lecker munden. Neben meinem persönlichen Highlight, namentlich "My Tortured Soul" mit Eric Wagner von den göttlichen TROUBLE, wissen auch noch der an COC´s "Animosity" angelehnte Hardcore-Angriff "Access Babylon" mit Mike Dean, die den späten D.R.I. nachempfundene Punk/Metal-Crossover-Attacke "Silent Spring" (mit Kurt Brecht), "Shake Your Blood" inklusive MOTÖRHEAD-Cheftrinker Lemmy sowie die VENOM-Hommage "Centuries Of Sin" mit Onkel Cronos zu begeistern. Alle weiteren Tracks - mit den weiteren vokalen Beteiligten Tom G. Warrior, King Diamond und Wino - sind definitiv auch okay, fallen aber meiner bescheidenen Meinung nach klar ab, der King hat bei "Sweet Dreams" zum Beispiel zwar wieder gewohnt gute Arbeit geleistet, die Riffs betreffend hätte die Nummer aber bestenfalls eine passable Figur als MERCYFUL FATE-B-Seite abgegeben. Dennoch muss man einfach das Resümee ziehen, dass ein Tribut an die eigene Jugend, an musikalische Inspirationen und kultig verehrte Acts kaum besser ausfallen kann als Dave Grohl, der den Großteil der Songs komplett alleine eingezockt und mit zumeist sehr authentischen Soundgewändern versehen hat, es hier mit seinem "Probot"-Album inszeniert und realisiert hat. Well done, Dave!
9/10 - CL


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