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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PAIN OF SALVA ....

PAIN OF SALVATION

12:5 (60:49 min.)

INSIDE OUT / SPV
Pain Of Salvation sind genial. Punkt, aus, da akzeptiere ich keine Diskussion! Speziell die beiden letzten, überirdisch grandiosen Studiowerke "The Perfect Element Pt.1" und "Remedy Lane" waren eigentlich zu schön um wahr zu sein und konnten mit schnöden Reviews kaum in entsprechend gebührende Worte gefasst werden. Nun liegt mit "12:5" ein Live-Album der Schweden vor, allerdings kein standardisierter, gewöhnlicher Konzertmitschnitt, sondern - wie man es von Gildenlöw und Konsorten gewohnt ist - etwas wirklich Besonderes. Ursprünglich wurde eine jener wenigen, vor einer Mini-Kulisse zelebrierten Akustik-Shows für das schwedische Radio mitgeschnitten, es wäre allerdings eine Schande gewesen, diese äußerst inspirierten und kreativen Momente der immer größer werdenden Fanschar des Quintetts vorzuenthalten. Lange Rede, kurzer Sinn: mit "12:5" wird also ein Akustik-Live-Album veröffentlicht, das die Bezeichnung ´unplugged´ zu Recht trägt. Hier dominieren akustische Gitarren und Pianoklänge, das Schlagzeug wird eher sanft mit den für das Jazz-Genre obligatorischen Besen bearbeitet und die tiefen Töne werden auch schon mal vom Kontrabass produziert. Pain Of Salvation lösen sich dabei oftmals stark von den Arrangements der Originalversionen, was den sechszehn vertretenen Songs, hierunter auch etliche von den ersten Werken der Band ("Entropia" und "One Hour By The Concrete Lake") stammend, mitunter ein völlig neues charakterliches Bild beschert. Vieles wird aber auch hierbei überdeutlich: die Jungs sind absolut begnadete Vollblutmusiker, die Backing-Vocals sind einmal mehr fantastisch und Gildenlöw ist und bleibt einer der charismatischsten Sänger der gesamten Rock-Szene sowie ein überaus brillanter Songwriter, dessen Kompositionen auch in der hier dargebotenen Form zünden, schließlich sind es schlicht und einfach geniale Songs, die ihre intensive, emotionale Wirkung in den verschiedensten Arrangements verströmen können, so zeigt sich "Undertow" auch in der quasi neuen Fassung als einer der eindringlichsten Tracks, die seit Jahren im metallischen Bereich komponiert wurden! Und auch wenn mich zum Beispiel "Ashes" auf "12:5" - im Vergleich mit der Fassung vom "Perfekten Element"-Langeisen - nicht so sehr aus der Fassung zu bringen weiß, so muss man den vorliegenden Bühnenmitschnitt als das ansehen was er letztendlich ist:
ein fesselndes Dokument aus dem Fundus einer der faszinierendsten Bands dieser Tage....
9/10 - CL


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