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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE QUILL

THE QUILL

SAME (RE-RELEASE) (62:15 min.)

METALVILLE / ROUGH TRADE
Dass ich auf THE QUILL stehe, ist diversen Reviews nur unschwer zu entnehmen. Nachdem sich Metalville Records schon im Herbst 2018 „Voodoo Caravan“ (Steamhammer, 2001) und „Hooray! It’s a Deathtrip“ (Steamhammer, 2003; mein Favorit der Diskographie THE QUILLs!) annahmen, sind nunmehr die Frühwerke dran, die seinerzeit Review-technisch glatt an uns vorbei gingen und die gar nicht mal so einfach für die heimische Sammlung zu erstehen waren. Hier geht es, nachdem im Januar schon der Zweitling „Silver Haze“ gewürdigt wurde, um das selbst betitelte Debüt aus dem Jahre 1995. Grundlage für die Wiederveröffentlichung bildet hinsichtlich Tracklist und Artwork das beim schwedischen Label Megarock aufgelegte Original und nicht die 2000er-Version auf ’I used to fuck people like You in prison’-Records, die als Digi mit völlig anderem Cover, veränderter Tracklist und nur elf Nummern daherkam. Dieses modifizierte Cover wurde von Metalville nun allerdings noch im Clear Tray des Digis eingebaut. Gute Idee! Die Anlagen des typischen Bandsounds waren Mitte der Neunziger in etwas abgespeckter Variante vorhanden: erdiger, zeitloser, kraftvoller Heavy Rock mit viel Groove und Gefühl sowie Prägung durch LedZep und Purple bestimmte das Klangbild, der Sound kam / kommt sehr basisch und mit swingendem Live-Feeling daher. Übergreifendes, späteres Songwriting unterfütterndes Sabbath- und Stoner-Feeling und jene Alternative- oder Groove-Doom-Elemente (Soundgarden, Trouble...), mit denen spätere Highlights lackiert wurden, schlummern hier noch unentdeckt in der ruhenden Tiefe. Sänger Magnus Ekwall deutet allerdings schon massiv an, dass er zu den Großen seiner Zunft gehört. Der perfekte Sänger für diese Art von Stromgitarrenabfahrt. Die zwölf Tracks haben nunmehr ein Digipak, Liner-Notes und eine dreizehnte Nummer („Shovel Coal“) an die Seite gestellt bekommen. Über die vierzehnte Platzierung mit etwa zwanzig Sekunden hidden-Kram decken wir mal den schweigenden Mantel... Wer dieses Debüt noch nicht kennt, greift jetzt zu, denn THE QUILL hatten schon 1995 deutlich mehr zu bieten als viele zuletzt an die Oberfläche gespülte Retro-Acts des Classic-Rock-Hypes.
Ohne Wertung - CL.


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