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CD-Reviews :: LONG DISTANCE ....

LONG DISTANCE CALLING

BOUNDLESS (49:23 min.)

INSIDE OUT / SONY
Ich bin Fanboy dieser begnadeten Band. Soviel vorab. Was mich auf diesem Album besonders freut, ist der Mut, den auf den beiden Vorgängern eingeschlagenen, eingängigeren Weg zu verlassen und sich auf die instrumentalen Gedankenreisen solcher Großartigkeiten wie der selbstbetitelten Blaupause aus 2011 zurückzubesinnen, ohne dass der Fortschritt vergessen würde (das experimentelle "Like A River"). "Boundless" macht seinem Namen alle Ehre, changiert im Minutentakt zwischen sphärischen Traumreisen, grooviger Tanzbarkeit ("In The Clouds") und zupackendem, beinahe metallischem Riffing. Die Musik Long Distance Callings ist dabei ebenso meditativ erhebend wie zweifelnd und nachdenklich machend. Und ein Instrumentalstück kann in den Händen solcher Könner eben auch dieselben Emotionen auslösen wie ein konventioneller Song mit Gesang. Beispiele muss man hier eigentlich nicht hervorheben, jedoch begeistert gerade das zupackende "Ascending" mit einer kongenialen Kondensation aller Bandstärken in nur fünf Minuten, während "Weightless" auch und gerade die instrumentale Meisterschaft der einzelnen Musiker vorführt. Larger than life, wie Katatonia ohne Gesang ("Skydivers"). Die Kraftwerk des Postrock.
8,5/10 - PM.


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