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CD-Reviews :: CORROSION OF ....

CORROSION OF CONFORMITY

NO CROSS NO CROWN (57:49 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
Meine Lieblingsphase von C.O.C. ist jene von "Deliverance" bis "In The Name Of God" (und fällt damit auch in die Hochphase Downs), da Pepper Keenan in dieser Dekade die zwingendsten Riffs und Hooks ("America´s Volume Dealer" darf man diesbezüglich mal wieder wiederentdecken) schrieb und die Band sich nicht bloß auf die brachial-sludgige Heaviness und Klampfenpower verließ. Auf "No Cross No Crown" wird letzterer Faktor wieder etwas in den Vordergrund gerückt, und insbesondere der Gesang Keenans tönt deutlich aggressiver – mehr "Blind", mehr Kirk Windstein und Crowbar, weniger American Classic Rock. Meines Erachtens hätte man hier den Gesangslinien deutlich mehr Luft lassen können, anstatt sie kehlig von den erdrückenden Riffwalzen herauspressen zu lassen (auch wenn Keenan natürlich noch nie ein Dickinson war). Und auch wenn schwache Alben durchaus anders klingen, wird nach mehreren Durchgängen doch deutlich, dass es "No Cross No Crown" vorrangig an auf den Punkt kommenden Songs fehlt (beispielsweise die vor sich hin gniedelnde Auskopplung "Cast The First Stone"), die mit überraschenden Wendungen und der nötigen melodischen Power ausgestattet wären (löbliche Ausnahme: "Forgive Me" im Doppel mit "Nothing Left To Say"). Nach zwölf Jahren Funkstille ist dies ein recht enttäuschendes Resümee.
6,5/10 - PM.


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