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CD-Reviews :: PARADISE LOST

PARADISE LOST

MEDUSA (42:42 min.)

NUCLEAR BLAST / WARNER
"Shades Of God" ist so etwas wie das hässliche Entlein unter den frühen Paradise Lost-Alben. Zum einen markiert es das Ende der Doom-Death-Phase und somit den Übergang zu zugänglicheren Sounds. Zum anderen leidet das Album daran, im Sandwich zwischen den absoluten Bandklassikern "Gothic" und "Icon" eingequetscht zu sein; sein Geschmack wird daher oft mit dem welker Salatblätter verglichen. In Sachen Stimmung und der Mischung aus elegischen und crustigen Gitarrensounds (man denke an "Mortals Watch The Day") zitiert "Medusa" nun jedoch nicht selten genau dieses Übergangsalbum: Schon der Opener "Fearless Sky" bietet eine kongeniale Mischung, die sowohl auf die Anfangstage der Band ("From The Gallows" wird Nostalgiker zur Raserei treiben) als auch auf die kommerziell erfolgreicheren, tatsächlich Gothic- sowie klassische Metal-Elemente aufgreifenden Mittneunziger verweist. Greg Mackintoshs schwebend-seelenbefreiende Gitarre gibt´s so oder ähnlich nur bei My Dying Bride, dabei jagen Paradise Lost mit "Gods Of Ancient" oder dem beschwingt-blutigen Tanzflächenfeger "Blood And Chaos" auch wieder die Sau durchs Dorf, und auch Nick Holmes fetzt die Schleimbrocken ohne Rücksicht auf Etikette von den Stimmbändern. Und ja, es gelingt der Band tatsächlich, unaufdringlich eingängig zu agieren ("The Longest Winter"), ohne an Grip zu verlieren. Als wolle man all den Epigonen mal wieder zeigen, was das Original noch so auf dem Kasten hat. Recht so.
8/10 - PM.


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