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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PYOGENESIS

PYOGENESIS

A KINGDOM TO DISAPPEAR (46:09 min.)

AFM / SOULFOOD
Cool, smart, lässig: in einer Zeit, da diverse aufstrebende Protagonisten der Szene sich und ihr Ego deutlich zu wichtig nehmen (und dabei von offenbar unter vergleichbaren Syndromen leidenden "Journalisten" auch noch als "intellektuell" wahrgenommen werden...), ist dieses Album erfrischend anders. Pyogenesis hingegen haben sich schon immer selbst ironisch reflektiert (man erinnere das vielleicht gar über´s Ziel hinausschießende "Unpop"-Cover), waren schon immer offen für Veränderungen und neue Einflüsse. "A Kingdom To Diappear" ist, auch konzeptionell (es geht in einer drei Alben umspannenden, losen Storyline um das 19. Jahrhundert und dessen Nachhall in unserem Jahrtausend - offenbar eine musikalisch verpackte, erfrischend wenig verkopfte Kulturzyklentheorie) die logische Weiterführung des starken Comebacks "A Century In The Curse Of Time". Flo Schwarz zimmert sich aus mannigfaltigen Genrepfeilern ein erneut stimmiges Soundgebäude zusammen, dessen Zement im alternativen Rock/Metal liegt, sich zur Verfestigung aber auch gerne mal bei dunklen Gesellen aus Schweden bedient ("Every Man For Himself..."). Zwar trägt seine Stimme etwa die großartige Melodie von ""I Have Seen My Soul" sich selbst überschlagend nicht wirklich, aber dies vergibt man ihm ob seines offensichtlichen Charmes gerne - immerhin wagt er sich mit "New Helvetia" auch an eine sehr gelungene und mit viel Hirnschmalz vorgetragene Ballade. Nicht jede Idee begeistert (im Mittelteil gilt´s mit "That´s When Everybody Gets Hurt" und "We (1848)" einen Durchhänger zu bedauern), aber wenn dann augenzwinkernd Amorphis aus ihrer eigenen 90er-Asche auferstehen ("Blaze, My Northern My Flame"), ist alles wieder gut. "A Kingdom..." bietet schlicht Kurzweil mit Niveau, die sich offene Geister gerne zu Gemüte führen werden.
7,5/10 - PM.


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