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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THEM

THEM

SWEET HOLLOW (54:19 min.)

EMPIRE / SOULFOOD
"Them" steht zusammen mit "Abigail" unverrückbar auf dem mit allerlei umgedrehten Kreuzchen bestückten Schrein aller Mercyful Fate/King Diamond-Verehrer. Da der King selbst noch immer indisponiert ist, scheint ein sich ich vor der Hochzeit seines Schaffens verbeugendes Scheibchen trotz des Wiederauflebens von Denner / Shermann durchaus angemessen. Wo Markus Ulrich (der jüngst mit Lanfear und Septagon bockstarke Alben geschrieben hat) die Zeit für ein solches Projekt hernimmt, bleibt mir schleierhaft, umso mehr als dieses Album qualitativ noch eine kleine Schippe drauflegt. Zusammen mit handverlesenen Musikern hat Projekt-Initiator Troy Norr (Coldsteel, Gesang) sich hier einen langgehegten Traum erfüllt, und dies mit Stil und Klasse. Natürlich ist "Sweet Hollow" ein textlich mit allerlei Monden kokettierendes Konzeptalbum, das die Reise eines von unglücklichen Umständen zum Bösen getriebenen Mannes erzählt, natürlich gibt es hier spitze Schreie und beschwörende Formeln sowie andere Klischees en masse (let´s face it: der King ist heute sein eigenes Klischee...). Allerdings geschieht dies auf musikalisch und songschreiberisch derart hohem Niveau, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt: (angeproggte) Weltklasseriffs und -licks der LaRocque/Wead-Liga ("Ghost In The Graveyard", oder sperrt bei "When the Clock Struck Twelve" nach einer Minute mal die Lauscher auf...) zünden hier ein Feuerwerk sondergleichen, welches das Farbspektrum für die bunten Gesangslinien und Hooks ("Down the Road To Misery") Norrs vorgibt. Thrashige Versatzstücke ("Blood From blood") sorgen für den rechten Biss, während ein echter Hit ("Dead Of Night") gar für Airplay sorgen könnte. Und wer mal so richtig bangen will, der nimmt sich eben "The Crimson Corpse". An "Sweet Hollow" gibt es beim besten Willen nicht viel auszusetzen, und somit drückt das Ding hier die Denner / Shermann-Scheibe ziemlich an die Wand...
8,5/10 - PM.


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