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CD-Reviews :: Index: 'T' :: TRINAKRIUS

TRINAKRIUS

INTROSPECTUM ( min.)

PITCH BLACK / SOULFOOD
An italienischen Bands bewundert man nicht selten den schier aus den Boxen quellenden Enthusiasmus, der über gewisse Defizite hinwegsehen lässt. So auch im Falle der Doomster Trinakrius, die mit ihrem vierten Album weiter auf den von Candlemass, Count Raven & Co. vorgegebenen Pfaden wandeln. Dabei ist man von der kraftstrotzenden Frühphase der Landsmänner Thunderstorm ebenfalls nicht weit entfernt: Fabio Bellan ähnlich kauderwelscht sich Sänger Francesco Chiazzese durch die englische Sprache. Auch musikalisch sollte man hier nicht das fein abgeschmeckte Menü, sondern gediegene Hausmannskost erwarten; aber diese kann bekanntlich sehr schmackhaft sein (der Banger "Moments"). Die Power-Metal-Einflüsse sorgen auf diesem fein produzierten Album für die rechte Schärfe, gerade die die Riffs betonenden Basswände sorgen für eine unerwartet moderne Note ("I Would Like"). "Living" überzeugt mit feiner ziselierten Riffs, während Referenzen an ganz frühe NWOBHM-Schoten (Maiden meet the 70ies: "Facing The Mirror") ein wohliges Schaudern hervorrufen. Für Doom-Komplettisten wie mich eine lohnende Investition - alle anderen, etwa solche, die auch Sorcerer mögen, führen sich erst einmal die genannten Anspieltipps zu Gemüte. Eine durchaus leckere Herbstsuppe ohne den rechten Pfiff.
6,5/10 - PM.


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