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CD-Reviews :: CONTRACRASH

CONTRACRASH

THY KINGDOM COME (67:18 min.)

ROCKWERK /
Seit gut zehn Jahren beackern Contracrash nunmehr bereits Bühnen im In- und Ausland; für die Fertigstellung ihres zweiten Langeisens benötigten die Süddeutschen immerhin gute fünf Jahre. Schaut man sich die Ausrichtung dieses knapp 70minütigen Monsters an, kann die lange Vorbereitungszeit nicht verwundern: reichlich ambitioniert wirkt das in drei Teile aufgeteilte Konzeptalbum, ein Ansatz, den man von Modern-Metal-Bands nicht unbedingt gewohnt ist. Doch die Mühe hat sich über weite Strecken gelohnt - zwar kommt man nicht umhin zu konstatieren, dass die großen innovativen Messen in diesem Genre bereits gelesen wurden, jedoch finden Contracrash die rechte Balance zwischen Anspruch und Eingängigkeit in der Schnittmenge aus Heaven Shall Burn, Caliban und Trivium. Knackige Semihits wie "What If" oder "Enter My Game" verbinden sich geschmeidig mit dem leidgeprüften Ohrenschmalz, schwerere Kost wie der Titeltrack oder "Born To Survive" (mit schön bombastischem Power-Metal-Intro) sorgt dafür, dass die Verdauung konstant angeregt wird. Ein wenig (auch instrumentale) Eintönigkeit macht sich nach einer Weile zwar auch breit (trotz willkommener Farbtupfer wie der mit Streichern unterlegten Akustikballade "With Fingers Crossed"), aber die Aha-Effekte überwiegen immer wieder (Riffing in "The Final Curtain"). In die ganz große Tolkien-Schlacht zieht man mit dem zwanzigminütigen dritten Akt, der in Sachen Musikalität und Arrangements alles von den Musikern abverlangt. Zwar wird nicht ganz klar, dass die orchestralen Zwischenspiele die verschiedenen Songs wirklich zwingend zu verbinden wissen, und auch der Pathos trieft hier doch recht großzügig ("World Gone Wrong"). Hammerriffs wie jenes von "Army Of The Damned" schalten jedoch rechtzeitig die Mosh-Ampel wieder auf Grün. Daher: ein erstes kleines einheimisches Highlight im neuen Jahr.
7/10 - PM.


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