Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

CD-Reviews :: Index: 'T' :: THOMSEN

THOMSEN

UNBROKEN (45:39 min.)

ARTIST STATION /
Wenn man sich durchliest, wer für diese Scheibe einen Studiobesuch absolviert hat, dann muss man schon den Eindruck gewinnen, dass THOMSEN zu einer Art All-Star-Formation mutiert sind. Bereits der Erstling „Let’s Get Ruthless“ ging 2009 diesen Weg, hatte aber bei meinem Ex-Kollegen keine Gnade gefunden und wurde mit 5 Punkten mehr oder weniger abgewatscht. Letztlich war die Gästeliste für mich das Kriterium, mal in diese Scheibe reinzuhören und ein paar Zeilen zu schreiben. Bereits die ersten beiden Tracks gehen beherzt und kraftvoll zur Sache, auch wenn sie nicht zu meinen Lieblingsnummern mutieren werden. Mit ‘New Horizons‘ kommt dann aber das erste Stück mit Potenzial, dem sich ‘Break That Spell‘ fat gleichwertig anschließt. Mit ‘Dream‘ wird ein richtig gut gemachter Metal-Ohrwurm serviert, der schnell genug daherkommt, um nicht als typische Ballade abgewertet zu werden. Mit ‘Fools Of Fortune‘ und ‘Into The Unknown‘ hat man zwei fette Rocker in den Mittelteil gestellt, bevor der Titeltrack theatralisch eingeleitet wird und sich im weiteren Verlauf zum Monster entwickelt. Spätestens hier muss ich mal ein paar Worte zu Robert Soeterboek (AYREON, STAR ONE) verlieren, der hier als Sänger eine perfekte Vorstellung abliefert und dem Album mit seiner Stimme einen guten Punkt in der Endbewertung mehr einbringt. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ‘We Made It‘ mit ihm an Stelle von Udo Dirkschneider noch einen Tacken besser ausgefallen wäre. Zugegeben, seine Solosachen habe ich nie gehört und meine letzte Scheibe mit Udo am Mikro hört auf den Namen „Russian Roulette“. Damit nähern wir uns auch schon dem Ende von „Unbroken“, wobei Denis Brosowski (IRON FATE) das starke ‘One‘ gesangstechnisch veredeln darf. Den Abschluss bildet die (nahezu nicht hörbare) Live-Nummer ‘Tears Of The Sun‘. Fazit? „Unbroken“ ist ein stärkeres Album geworden, als ich es erwartet habe und hat tatsächlich einige Hits an Bord, was in der heutigen Zeit schon einen Seltenheitswert besitzt. Rene Thomsen hat alles richtig gemacht und ich muss ihm zu diesem Album gratulieren. Hier wird knackiger Metal aus Deutschland geboten, der mit einigen feinen Gästen aufwartet und sogar noch Hits anbietet. Braucht man mehr Kaufargumente?
9/10 - RB.


[ Zurück zum Index: 'T' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler