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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PARZIVAL

PARZIVAL

CASTA ( min.)

MIGHTY MUSIC /
Der übermächtige Schatten Laibachs schwebt mit jeder neuen Veröffentlichung wie ein Damokles-Schwert über Parzival und so gehen die nach Dänemark immigrierten Russen immer wieder neue Wege, um sich von den ewigen Vergleichen mit dem NSK-Kollektiv zulösen. Der bislang überzeugendste ist ohne Frage das neue Album „Casta“, wo sich Parzival mit der Hilfe indischer Gastmusiker neu ge- und erfunden haben. Was auf den ersten Blick so vollkommen unvereinbar erscheint, erfährt auf den elf Stücken des Albums eine faszinierende und ungemein spannende Ausarbeitung. Eigentlich kaum zu glauben, dass der martialische Bombast, für den Parzival einstehen, so dermassen brillant mit den filigranen Klängen von Sitar und anderen exotischen Klangerzeugswerkzeugen harmoniert, doch Parzival belehren den Hörer eines besseren. Faszinierend vor allem, dass die verschiedenartigen Einflüsse hier eine vollkommene Symbiose eingehen und die fernöstlichen Einflüsse absolut gleichberechtigt in den Sound integriert und nicht nur als schmückendes Beiwerk verstanden wurden. „Casta“ ist eine spannende musikalische Erlebnisreise über mehrere Kontinente hinweg und eins der gelungensten musikalischen Experimente, an die ich mich in den letzten Jahren erinnern kann. Großes Bombastkino!
10/10 - MK.


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