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CD-Reviews :: Index: 'T' :: TXL

TXL

ANGST (44:15 min.)

RIFF RAFF /
Um Himmels Willen, was ist denn das bitte schön? TXL kommen, wie der Name schon vermuten lässt (Flughafenkürzel und so...), aus Berlin und versuchen, mit „Angst“ ein Stück vom Deutschrock-oder-Wasauchimmer-Kuchen abzugreifen, scheitern dabei aber aufs Kläglichste. Denn „Angst“ wirkt wie ein von einer Marketing-Agentur durchkonzipiertes Hochglanzprodukt ohne Ecken und Kanten und noch dazu mit unfassbar debilem und niveauarmem Humor durchzogen, der selbst J.B.O. zu flach gewesen wäre. Der Sound an sich ist eigentlich ganz OK: schön knackiger, Heavy Rock oder Metal, je nach Song, der mit ordentlichem Gesang und entsprechenden Texten durchaus etwas hätte werden können, aber Sänger und Bassist Halid scheint seine Stärken eher im Bedienen des Viersaiters zu haben, als in einem adäquaten Umgang mit seinen Stimmbändern, denn die Stimmlage lässt einem immer wieder die Haare zu Berge stehen. „Angst“ ist so zahnlos, so unwitzig, so, ja schon fast zur Fremdscham einladend, dass man sich schwer damit tut, wirklich die komplette Scheibe durchzuhören, um vielleicht doch noch einen Track zu finden, der die Platte vor dem totalen Verriss rettet. Aber: Fehlanzeige. Egal, welches Stück sich da gerade vor einem aufbaut, ob „Rock den Scheiß“, „Ich bin so low“ oder „Dank gilt meiner Fernbedienung“ – es wird und wird einfach nicht besser. Wer auch immer der Band zu diesem Schritt geraten hat, ein Album aufnehmen und auf die Welt loslassen zu müssen – wahrscheinlich war es das „Management“ von Mordhorst – dem sei gesagt, dass er damit eigentlich gegen das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verstößt. Unfassbar, was heute für ein Schrott auf Platte veröffentlich wird. Die vier Punkte gibt´s wirklich ausschließlich, weil die Musik an sich genießbar ist, aber als Gesamtkunstwerk ist das unterste Schublade und nur für Vollprolls als lustiges Anhängsel um den Innenspiegel im getunten 3er Golf GTI zu gebrauchen.
4/10 - CW.


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