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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PRETTY MAIDS

PRETTY MAIDS

MOTHERLAND (52:32 min.)

FRONTIERS / SOULFOOD
Eine der Bands, die mich ein Stück des Weges durch die 80er begleitet haben, sind Pretty Maids. Aus dieser Einleitung wird bereits deutlich, dass ich die Veröffentlichungen im neuen Millenium nicht auf dem Schirm habe und mir daher auch keiner was von „Pandemonium“ oder früheren Alben erzählen muss, auch wenn der ehemalige Kollege sowie weitere Stimmen im Netz das Album abgefeiert haben. Ich gehe einfach auf Anfang und tue einfach so, als ob Pretty Maids völlig neu für mich wären (was ja auch halbwegs stimmt). Also Scheibe in den Player geschoben und Play gedrückt, damit mich der auch als erste Digital-Single-Auskoppelung gewählte Opener ‘Mother Of All Nations‘ locker flockig auf das Album einstimmt. Der Song funktioniert, wie ich es nicht anders von einem Opener erwarte, denn hier stimmt alles, vom hymnischen Charakter bis hin zur Eingängigkeit. ‘To Fool A Nation‘ ist etwas ruhiger ausgefallen, kann aber genauso gefallen und macht den Einstieg ins Album rund. Nach einer Art Sprechintro geht es mit ‘The Iceman‘ wieder härter zur Sache, ehe mit ‘Sad To See You Suffer‘ die zweite Single-Auskopplung für weichere Töne sorgt. ‘Hooligan‘ kommt mit livetauglichem Refrain, den die Fans sicherlich gerne mitskandieren werden, dreht natürlich an der Härteschraube, ist insgesamt aber recht einfach gestrickt. Wie schon vorprogrammiert kommt im Wechsel wieder etwas im langsamen Tempo, wobei sich ‘Infinity‘ als echte Ballade outet, die gut gelungen ist. ‘Why So Serious‘ ist ein solider Füller, während der Titeltrack mit etwas mehr Biss und Härte besser zu überzeugen weiß. Hinten raus geht dem Album aber spürbar die Puste aus, auch wenn die Maids immer wieder ihre Trademarks in die Waagschale werfen. ‘I See Ghosts‘ rockt noch ganz gut, doch die Halbballade ‘Bullet For You‘ packt mich gar nicht und wirkt schon fast belanglos. So geht ein Pretty-Maids-Werk nach zwei weiteren Songs mit dem Ergebnis zu Ende, dass mich einige Songs begeistern, andere aber nicht gerade vom Stuhl reißen. Vielleicht sollte ich mir doch mal das Vorgängeralbum anhören? Mal sehen, zumindest bin ich mit meiner Benotung weit von den Notenergebnissen entfernt, die auf der offiziellen Homepage der Dänen gepostet sind. Urteilt daher bitte kritisch selbst.
7,5/10 - RB.


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