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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE FALLEN WI ....

THE FALLEN WITHIN

THE DAY YOU DIED INSIDE (40:15 min.)

NOISEHEAD /
Also zunächst mal die Fakten. Die Metalcore- / Modern-Metal-Band The Fallen Within kommt aus Griechenland und existiert schon seit 2003, brachte es aber erst im Jahre 2009 zur ersten - und bislang letzten - Veröffentlichung namens "Intoxicated". Da stellt man sich natürlich die Frage, ob man die Band bislang vermisst hat, wenn man das letzte Mal vor 3 Jahren von ihr gehört hat und diese Frage lässt sich nach dem Durchlauf von "The Day You Died Inside" ganz klar mit "Nein" beantworten. Warum? Weil das Album einfach so überflüssig ist wie alkoholfreies Bier. Wenn ich trinken will, dann richtig - und wenn ich keine Lust auf Alkohol habe, dann greife ich einfach zu schmackhafteren Alternativen wie Sprudelwasser oder Saft. Ähnlich verhält es sich auch mit The Fallen Within. Völlig seelenloses und baukastenhaftes Metalcore-Gedudel, garniert mit überbordenden Synthie-Breitseiten, hier ein paar Death-Metal-Growls, dort langweilige Clean Vocals - fertig ist der Sound 2012. Gut, ganz so schlimm ist es nicht, aber von "Eyes On Fire" bis hin zu "Crawling Down The Hallway" hat das zweite Album der Athener überhaupt nichts zu bieten, was man nicht auch woanders bekommt - und dort schon vor Jahren bekommen hat. "The Day You Died Inside" ist einfach Jahre zu spät, um noch wirklich für Aufsehen sorgen zu können, egal wie sauber und professionell das Ganze auch klingt. Der hin und wieder durchaus gute Eindruck wird vor allen Dingen von der Tatsache zunichte gemacht, dass zu keinem Zeitpunkt so etwas wie eine Bandphilosophie oder ein wirklicher Stil klar wird. Eher hat man den Anschein, einfach alles, was gerade modern wirkt, in einen Topf geworfen zu haben und darauf zu hoffen, dass das Ergebnis in irgend einer Art und Weise dann für Aufsehen sorgt. Experiment leider misslungen, kann man da nur sagen. Wenn man den Elektronik-Anteil reduzieren würde, wären Songs wie "You´re Disfigured, I´m Proud" oder auch das mit einem rasend schnellen Feuerwerk beginnende "Still Tearing Me Apart" deutlich straighter, effektiver und durchschlagender. Zumal der Sound, der ihnen im nicht ganz unbekannten Lambesis-Studio (von Tim Lambesis, Frontmann von As I Lay Dying) verpasst wurde, über jeden Zweifel erhaben ist und "The Day You Died Inside" ordentlich Vortrieb verleiht. Schade. Bleibt für die nächste Veröffentlichung nur zu hoffen, dass man ein wenig mehr Mut beweist und nicht mehr auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen will...
5/10 - CW.


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