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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PURIFICATION

PURIFICATION

A TORCH TO PIERCE THE NIGHT (33:13 min.)

BASTARDIZED /
Das Erste, was beim neuen Purification-Album auffällt, ist das wie immer schicke Cover-Artwork von Dave Quiggle, einem der wohl bekanntesten Künstler der US-Hardcore-Metal-Szene, Mitbegründer des Labels Facedown Records und ehemaliger Sänger von xDiscipleA.D.x, Shockwave oder auch Jesus Wept. Das ist insofern passend, als auch die Italiener von Purification Teil der SXE- und insbesondere Vegan-Hardcore-Szene sind und sich damit also schon mal in der Hinsicht der Kreis des Albums schließt. Das Zweite, was bei „A Torch To Pierce The Night“ auffällt ist, dass es das erste richtig neue Werk seit dem Debüt-Album „Banging The Drums Of War“ im Jahre 2003 ist. Zwar ist man schon seit 1996 als Band unterwegs, aber aufgrund zahlreicher Besetzungswechsel und einer generellen Unzufriedenheit mit der Szene an sich hat die letzte militante SXE-Institution Roms erst jetzt das zweite Voll-Album aufnehmen können. Aber so richtig zünden kann das neue Leuchtfeuer der Tierrechte und des veganen Lebensstils nicht wirklich. Woran das liegt? Tja, während die stark metallischen Hardcore-Songs an sich eigentlich richtig Laune machen, satt aus den Boxen schieben und ordentlich zum Violent Dancing animieren, klingt Sänger Matteo Ferrari leider auf jedem einzelnen der 11 Songs ziemlich gleich, was auch bei einer Spielzeit von nur einer knappen halben Stunde für einen nicht sonderlich aufgeregten Gesichtsausdruck sorgt. Wenn man dann außerdem noch bedenkt, dass davon fast ein Drittel auf Intro, Outro, einen 5-Minuten-Gast-Vortrag von John Joseph (Sänger der Hardcore-Legende Cro-Mags) zum Thema Ernährung und Konsumverhalten der Menschen, und eine italienische Version des Titeltracks entfallen, dann kann man sich zudem schon fragen, was die Herren denn in den vergangenen 10 Jahren so getrieben haben, denn sonderlich umtriebig waren sie zumindest in Punkto Songwriting nicht gerade. Musikalisch wie lyrisch bewegt man sich irgendwo zwischen Awaken Demons und Arkangel, von denen zumindest aber die zuerst genannten Labelmates und Landsmänner aus Cesena deutlich frischer, energiegeladener, wütender und kompakter zur Sache gehen. Hier könnte und sollte man sich noch eine Tofuscheibe abschneiden, denn mit Werken wie „A Torch To Pierce The Night“ wird man wohl kaum aus dem Schatten der übergroßen Vorbilder wie Earth Crisis oder Freya heraustreten können. Schade, aber das war nix.
5/10 - CW.


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