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CD-Reviews :: REPLOSION

REPLOSION

THE RESTING PLACE OF ILLUSION (58:45 min.)

CORONER /
Was will uns die Band mit ihrem Namen sagen? Wir kennen „Explosion“ oder „Repulsion“, jedoch keine „Replosion“. Nehmen wir es mal als Wortspiel, welches die Explosion und den Rückstoß gleichermaßen beinhaltet. In diesem Sinne agieren die Italiener auf ihrem Debüt recht forsch und wollen wohl dem eher explosiven Namensteil alle Ehre machen. Was mit dem Titeltrack bereits ganz gut funktioniert und dort auch seinen Höhepunkt findet, ist auch gleichzeitig der Anspieltipp für den progressiv angehauchten Power Metal der Italiener. Sie agieren recht klassisch orientiert, wollen also einerseits ihren Textpart an den Mann bringen, andererseits aber auch ihre progressive Ader zu Gehör fördern, so dass immer wieder Abschnitte für ihre progressiven Ausflüge eingebaut werden. Großes Manko des Debüts ist, dass man keine Nachhaltigkeit in die Songs verpflanzt hat. Hier wird etwas gefrickelt, dort wird solide gepowermetalt (Wortschöpfung des Monats! - CL), aber insgesamt kommt kein Song richtig an mich heran und weiß sich bei mir zu verankern. Dennoch werden gute Ideen verarbeitet. So gefällt mir von ’Turn The Page’ die Eröffnungssequenz über gut 90 Sekunden (auch hier hat man sich ans Drehbuch gehalten, welches besagt, dass die instrumentale Eröffnung nicht länger als eineinhalb Minuten dauern soll), wobei sich der Song auch in der Folge ganz wacker schlägt. ’The Fallen Gates’ kann ebenfalls punkten, weil die Gitarren knackig agieren dürfen und der Song geradliniger aufgebaut ist. Mit dem abschließenden ’Ice Queen’ können die Italiener, die über das Album gesehen nicht so recht aus ihrer Haut schlüpfen können und mit der typischen Italiener-Mucke verbandelt sind, noch mal aus dem Vollen schöpfen, wenngleich die Zeiten des hidden track eigentlich vorbei sind. Fazit: Typischer italienischer Power Metal mit Prog-Einflüssen.
7/10 - RB.


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