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CD-Reviews :: Index: 'J' :: JOB FOR A CO ....

JOB FOR A COWBOY

DEMONOCRACY (40:44 min.)

METAL BLADE /
Vor über fünf Jahren schoss eine Band mit einem ziemlich abgedrehten Namen förmlich über Nacht durch die stählerne Decke der Musiklandschaft. Und das mit ziemlich herbem, chaotischem, ungezügeltem Stoff, der eigentlich so gar nicht das war, was auch nur ansatzweise als massenkompatibel hätte gelten können: Job For A Cowboy brachen mit ihrer EP „Doom“ alle Myspace-Rekorde und konnten sich so einen unglaublichen Deal mit Metal Blade sichern, der bis heute Bestand hat. Damit begann die Erfolgsgeschichte einer Band, die dem Death Metal ein neues, junges, frisches Gesicht und einen neuen, jungen, frischen Sound gab. Einen Sound, der dennoch spür- und hörbar von den Urvätern des Death Metal geprägt wurde und so gar nichts mit dem breakdown-geschwängerten modernen Sound zahlreicher „Nachahmer“ zu tun hat, die heutzutage unterwegs sind. Mit „Demonocracy“ steht 2012 das dritte Album der Amis in den Startlöchern, um die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben – und die Chancen dafür stehen gut. Technisch sind die fünf Mannen ohnehin über jeden Zweifel erhaben, aber man beschränkt sich nicht alleine darauf die Gitarren möglichst effektvoll in Szene zu setzen, obwohl dies oft genug der Fall ist, zumal sowohl Al Glassman als auch Neuling Tony Sannicandro zu den Besten ihres gesamten Fachs gehören dürften. JFAC beziehen ihren Reiz und ihre Wirkung aber vielmehr durch ihre Variabilität, durch die Fähigkeit sowohl mit Vollgas fahren zu können, als auch in Schrittgeschwindigkeit noch brachial und effektiv zu wirken. Dabei sind selbst die langsameren Songs so komplex und vielseitig, dass die Platte eigentlich mehrere Durchgänge benötigt, um wirklich in ihrer Ganzheit zünden zu können – dann aber richtig im Gehörgang explodiert! Dazu trägt auch die nahezu perfekte Produktion von Jason Suecof (Trivium, Whitechapel, Daath, uvm.) bei, die „Demonocracy“ zu einem nahezu perfekten Hörerlebnis macht. HD-TV im CD-Format sozusagen. Da kommen auch die Growls und das fiese Gekeife des einzig verbliebenen Gründungsmitglieds, Jonny Davy, noch besser zur Geltung. JFAC haben es mit ihrem neuesten Streich geschafft ein rundum gelungenes, modernes und trotzdem den Geist der alten Schule atmendes Death-Metal-Album abzuliefern, das nicht nur ihre Entwicklung von einer rüpelhaften Deathcore-Truppe zu einer großen und relevanten Death-Metal-Band unterstreicht, sondern auch ihren Status an der Spitze des Genres festigen dürfte.
8/10 - CW.


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