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CD-Reviews :: Index: 'W' :: WEEZER

WEEZER

MALADROIT (37:05 min.)

GEFFEN / UNIVERSAL
Weezer sind eine Band, die auf die üblichen Mechanismen der Branche rein gar nichts zu geben scheint. Nachdem die Herren um Mastermind Rivers Cuomo zum Abschluss einer fünfjährigen Schaffenspause im vergangenen Jahr durch ihren schlicht und einfach als "Green Album" betitelten dritten Longplayer von sich reden machten, folgt nur knapp ein Jahr später mit "Maladroit" bereits der vierte Streich, der praktisch nahtlos an seinen Vorgänger anknüpft. Die dreizehn neuen Songs lassen erkennen, wie locker und unbeschwert dem Vierer ihr Schaffen von der Hand zu gehen scheint. Eine Popperle im Rockgewand ("Dope Nose") folgt der anderen ("Love Explosion"). Hinter dem, was im ersten Moment einfach nur banal wirkt, steckt eine ganze Menge künstlerische Energie und Kreativität, um nicht zu sagen Genialität. Songs wie "Take Control" oder "Fall Together" lassen Einflüsse der Scorpions deutlich werden, zumindest im Bezug auf ihren Gitarrensound scheinen Weezer eine Vorliebe für Rock-Hymnen der Siebziger entdeckt zu haben. Dabei kommen sie allerdings völlig ohne deren Pathos aus. Das macht die Jungs ziemlich sympathisch, allerdings wird es dem Grossteil der Menschheit auch weiterhin schwer fallen, diese Band einzuordnen. Dabei wäre Weezer ein angemessener künstlerischer Erfolg absolut nicht zu verübeln. Der Nachfolger zu "Maladroit" soll übrigens schon nächstes Jahr in den Läden stehen.
8/10 - PW


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