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CD-Reviews :: Index: 'L' :: LAST WINTER

LAST WINTER

THE HEART & THE BROKEN COMPASS (38:14 min.)

LIFEFORCE / SOULFOOD
Die schlechte Nachricht vorweg: Auch Lifeforce stellt auf Digitalbemusterung um. Gut, ich habe bereits die Digitalausgabe runtergeladen und feststellen dürfen, dass die Songs mit einer Verzögerung von rund sechs Sekunden zu laufen beginnen. Dieser kleine Spaßkiller wird also jetzt Standard. Doch jetzt zu Last Winter, die 2005 ihr Debüt „Transmission: Skyline“ in Eigenregie veröffentlichten und 2007, da bereits bei Lifeforce unter Vertrag, mit „Under The Silver Of Machines“ nachlegten. Musikalisch mit 30 Seconds To Mars verglichen haben die Songs alles, was Fans von leicht konsumierbarer Musik lieben: Alternative Rock trifft auf Pop und gebärt zehn eingängige, glatt geschliffene und massenkompatible Songs, die in dieser Form schon millionenfach aus den Radiolautsprechern getröpfelt sind. Alle Songs sind absolut glatt poliert. Bloß keine Ecken und Kanten hinterlassen, alles muss perfekt sein. Sicher, „The Heart & The Broken Compass“ ist nahezu perfekt, aber langweilig wie die banalen Texte, die anscheinend auf ein Teenager-Publikum zielen. Da sich das Grundschema der Songs immer wiederholt und Überraschungen ausbleiben, kann leider auch der sonst meist vorhandene Anspieltipp nicht benannt werden. Der besondere Song, der die Hörer auf die Band aufmerksam machen soll, ist wahrscheinlich die süßliche Power Ballade ’Hide Your Eyes’, die bei entsprechendem Airplay der Band die nötige Aufmerksamkeit bescheren wird. Ansonsten gilt, dass sich das Quintett aus Orlando, Florida nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, es sei denn, ihr straft mich Lügen. Jetzt noch die gute Nachricht zum Schluss: Vorteil der Digitalbemusterung ist, dass man ein schlechtes Produkt einfach und ressourcenschonend in den Papierkorb verfrachten kann. Was hiermit auch geschehen ist.
5/10 - RB.


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