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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PARZIVAL

PARZIVAL

URHEIMAT ( min.)

EUPHONIOUS / SOULFOOD
„Urheimat“ ist das wahrscheinlich am schwierigsten zugängliche Werk Parzivals, denn selbst nach diversen Hördurchgängen erschliesst sich dem Hörer der ganze Bombast der dreizehn Songs nur fragmentarisch. Vor allem dann, wenn man das Album nur bei angemessener Zimmerlautstärke abspielt. Erst bei höheren Dezibel-Zahlen schliesslich offenbart sich die gesamte Vielschichtigkeit des musikalischen Universums der nach Dänemark emigrierten Russen, sowohl in konzeptioneller wie auch in musikalischer Hinsicht. Über das durchweg tanzbare Fundament haben Parzival punktuell bombastisch sakrale, teils orchestrale Elemente gelegt, ergänzt durch die nach wie vor unfassbare Bass-Stimme von Dimitirj Bablevskij, der seine Texte in deutscher Sprache intoniert. Natürlich lässt die Stimme nach wie vor Erinnerungen an Laibach wach werden, doch hat das NSK-Kommando diese Form künstlerischen Ausdrucks schon lange hinter sich gelassen, so dass Parzival hier ihre künstlerisch kreative Daseinsberechtigung nachhaltig untermauern können. Man muss ihnen allerdings schon etwas Zeit zugestehen, damit „Peitsche und Zuckerbrot“ oder „Leben ist Fabrik“ ihre ganze faszinierende Breitenwirkung entfalten können.
8,5/10 - MK.


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