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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PAGAN’S MIND

PAGAN’S MIND

HEAVENLY ECSTASY (56:10 min.)

STEAMHAMMER / SPV
Zugegeben, Pagan’s Mind haben sich bei mir in die Kategorie Favoriten gespielt, von daher ist die Freude per se sehr hoch, wenn ein neues Release ansteht. Daher kommt auch nicht der notgedrungen gebrannte Download in den CD-Schuber, sondern es muss schon das Original aus dem ansprechenden Digipak sein. Pünktlich zum Erscheinungsdatum bringt der Postbote die kostbare Fracht ins Haus, die auch flugs im Auto ihren Einsatz findet. Keine Ahnung, ob ich dann während der Fahrt zu sehr abgelenkt war, aber besonders viel ist nicht hängen geblieben. Andererseits gab es aber auch nichts, was negativ ins Gewicht fiel, und so musste ein zweiter Umlauf her, um weitere Eindrücke zu sammeln. Jetzt habe ich auch mehr Details erfasst und musste feststellen, dass die Norweger zwar ihre progressiven Wurzeln nicht verleugnen, aber wesentlich straighter zu Werke gehen und es, was ganz nach meinem Gusto ist, ordentlich krachen lassen. Wie kurzweilig das Album ist merke ich, als Stille den Raum durchflutete und ich dieser unerträglichen Situation durch sofortiges tippen der Play-Taste Einhalt gebieten musste. Mittlerweile kommt auch der Wiedererkennungswert zur Geltung und man freut sich beim Intro-Opener ’Contact’, dem der absolute Überhit ’Eyes Of Fire’ folgt. Eine Hymne, die sicherlich auch radiotauglichen Charakter hat und den Geschmack einer breiteren Masse treffen könnte. Natürlich geht es so nicht weiter, denn Pagan’s Mind sind keine Band für den Mainstream, sondern zelebrieren Metal als Kunst, und das auf hohem Niveau. „Heavenly Ecstasy“ steht daher für Abwechslung, mitreißende Songs, großartig aufgelegte Akteure, schlicht Heavy Metal höchster Güte, denn Melodie und Härte scheinen perfekt ausbalanciert. Hat man „God’s Equation“ als Meisterwerk gelobt und es damit als das Referenzalbum der Band schlechthin stilisiert, dann kann und will „Heavenly Ecstasy“ diesen Platz nicht auch noch beanspruchen. Stattdessen zieht dieses Album seinen Reiz aus dem durchgehend hohen Niveau und dem Unterhaltungsfaktor, der von vorne bis hinten stimmt und das Album damit auf seine Weise adelt. Ob Pagan’s Mind die auf „Heavenly Ecstasy“ eingeschlagene Spur weiterverfolgen, ist sicherlich eine spannende Frage. Auf jeden Fall sind die Prog-Einflüsse deutlich weniger geworden, die Band hat sich weiterentwickelt, ist in der musikalischen Breite sehr gut aufgestellt und wird uns mit dieser Veranlagung sicherlich noch weitere Albumhöhepunkte bescheren. Von meiner Seite aus bleibt da nur die Bitte, dass man sich nicht wieder vier Jahre Zeit lässt, denn Bands dieser Klasse gibt es leider zu selten. Die beiden Bonustracks des Digipaks kommen auf weitere 10:05 min. Spielzeit.
7,5/10 - RB.


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