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CD-Reviews :: Index: 'W' :: WOODS OF DESO ....

WOODS OF DESOLATION

TORN BEYOND REASON (37:41 min.)

NORTHERN SILENCE /
Es gibt Black Metal-Scheiben, zu denen ich sofort einen Zugang finde, die spannend inszeniert sind, nicht von dem typisch verwaschenen Sound und hintergründigem Gesang leben und teils derart zu begeistern wissen, dass sie auch bei einer anderen musikalischen Ausrichtung eine Bereicherung im heimischen CD-Regal darstellen. „Torn Beyond Reason“ steigt mit dem gleichnamigen Titeltrack gleich in die Vollen und zelebriert die für den Black Metal übliche Hektik, der hallig-hintergründig anklagende Schreigesang von Fronter Sorrow lässt in mir die Lust auf diese Veröffentlichung aber gleich erlahmen, da die kühle Atmosphäre keine Emotionen in mir aufkeimen lässt. Auch die Folgesongs stoßen weitestgehend ins gleiche Horn, sind in einem ähnlichen Tempo arrangiert und nerven mit ihren Doublebass-Drums. Mit ’The Inevitable End’ hat man auf Midtempo zurückgefahren, was so etwas Ähnliches wie Abwechslung suggeriert, wobei der Longtrack mit seinen über neun Minuten vom Hörer ganz schön was abverlangt, weil die eindimensionale Darbietung auf die Dauer ermüdend wirkt. Mit ’November’ wird es akustisch und endlich wandelt sich die Stimmung ins Positive. Der Song schwillt an, versprüht Dynamik und der Raum füllt sich breitwandmäßig mit sich gegenseitig flankierendem Keyboard und Gitarren. Wohltuend auch, dass der Gesang mal Pause hat. Der letzte Song ’Somehow’ ist dann die gemäßigte Variante der ersten Songs, weil die Instrumente zu Beginn differenzierter zur Geltung kommen. Mit der Zeit steigert er sich und schließt das Album in der Machart ab, in der es auch begonnen hat. Es fällt mir schwer, hier differenziertere Beschreibungen zu finden, da sie einfach nicht vorhanden sind. Das Album verströmt eine Kälte und verhindert, dass ich mich dafür erwärmen kann. Für Black Metaller sicherlich ein Festessen.
6/10 - RB.


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