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CD-Reviews :: Index: 'T' :: TORCHBEARER

TORCHBEARER

DEATH MEDITATIONS (44:10 min.)

VIC / SOULFOOD
Wenn ich jetzt „Hinter den Blättern” in den Raum werfen würde, könnte wahrscheinlich keiner was damit anfangen. Wenn man jedoch bei dem japanischen Originalausdruck Hagakure bleibt, findet man schnell heraus, dass es sich hierbei um den vor rund dreihundert Jahren entstandenen Ehrenkodex der Samurai handelt, der etwa 1.300 Lektionen, Episoden und Aufzeichnungen, die das tägliche Leben des Samurai betreffen, beinhaltet und aus elf Bänden besteht. Reichlich Stoff also, mit dem man sich ausgiebig und über viele Alben beschäftigen könnte. Torchbearer haben diesen Stoff konzeptionell für ihr neustes Werk „Death Meditations“ verwendet, wobei auch das Album selbst den konzeptionellen Ansatz atmet. Erwartet man ein typisches Album a la Death meets Black Metal, wird man überrascht feststellen, dass die Schweden keine Freunde stumpfer Ballerorgien sind, sondern neben den genretypischen Trademarks wie Tempo, Härte, natürlich auch schwarzmetallischer Gesang und melodisch agierende Gitarren, Momente der Atmosphäre und Besinnung einstreuen und so dem Gesamtkonzept eine besondere Ausstrahlung verpassen. Dazu gibt es viel Abwechslung und besondere Songs wie ’At Takao River’ oder der Titeltrack, die durch ihre Vielfältigkeit oder gradlinige Härte zu gefallen wissen. Bei „Death Meditations“ macht es die Mischung, denn stilistisch und musikalisch wird einiges geboten, auch die Arrangements haben Hand und Fuß. Die Album bietet eine Vielfalt, die genreübergreifend den Todesmetaller genau so in Verzückung versetzen wird wie den Freund schwarzer Wurzeln. Wenn ich noch erwähne, dass die Jungs leicht folkloristisch angehaucht rüberkommen und das abschließende ’The Aphotic Depths’ mit spanischen Gitarrenklängen versehen ist, wird’s verrückt, oder? Reinhören ist Pflicht!!!
8,5/10 - RB.


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