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CD-Reviews :: Index: 'A' :: AMON AMARTH

AMON AMARTH

SURTUR RISING (48:43 min.)

METAL BLADE / SONY
Amon Amarth sind eine verlässliche Größe. Das mag man gut finden oder nicht, Fakt ist: auch AC/DC oder Motörhead lachen sich angesichts ihrer ungebrochenen Popularität einen Ast ob der Heerschar von Kritikern, die ihnen Stagnation vorwerfen. Bei den Schweden verhält es sich inzwischen ähnlich: sie haben spätestens mit dem grandiosen „With Oden on our Side“ ihren ureigenen Sound definiert und reichern ihn seither sukzessive nurmehr mit meist melodischeren Versatzstücken an. Und genau das ist es, wonach die stetig wachsende Fanmeute dürstet. Deswegen ist es auch vollkommen legitim, dass man dem eingeschlagenen Weg auf „Surtur Rising“ konsequent folgt. Viel berechenbarer als „War of the Gods“ kann ein Opener denn auch kaum sein: ein cooler Uptempobanger im „Death in Fire“-Stil, eingängige Gitarrenläufe, dazu ein von Johann Hegg hübsch gegurgelter Refrain – fertig ist der seit „Versus the World“ geläufige Albumeinstieg. Im Laufe des Albums gibt es denn aber doch einige dezente Feinjustierungen zu bestaunen. In „Töcks’s Taunt“ erklingen gar erfrischende traditionsmetallische Melodeien, „The Last Stand of Frej“ rührt endlich mal wieder ganz tief in der zähflüssigen Epic-Ursuppe, während der künftige Liveabräumer „For Victory or Death“ mit netten symphonischen Einschüben experimentiert. Natürlich walzt das Gros des Songmaterials mit der Subtilität eines 10 Tonners über den Hörer hinweg, aber nochmal: der geneigte Fan ergötzt sich trotz aller Vorhersehbarkeit an im Midtempo dahinstampfenden Riffmassakern wie „Wrath of the Norsemen“ oder flotten Abrissbirnen wie „Destroyer of the Universe.“ Das komplette Album ist schlicht kompetent arrangiert, dazu dynamisch abwechslungsreich in Szene gesetzt. Wer Innovation möchte, der höre eben Dream Theater (nur ein Witz…). Also: breitbeinig aufgestellt, Trinkhorn und Schlachtaxt gen Odin gereckt und den nahenden Frühling mit einem metschwangeren Rülpser in die Flucht geschlagen. So muss dat!
8/10 - PM (Gastautor)


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