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CD-Reviews :: Index: 'B' :: BLOODBOUND

BLOODBOUND

UNHOLY CROSS (40:42 min.)

AFM /
Anders als gewohnt kommt mir diesmal eine schwedische Band in die Finger, die im Power Metal verwurzelt ist. Damit wird auch schon klar, dass das Sextett bei mir in der Vergangenheit noch nicht vorstellig geworden ist, was ich jedoch nicht als Nachteil empfinde, läuft „Unholy Cross“ doch nur als recht solides Album in meine Gehörgänge. Fans werden mit Spannung den neuen Sänger Patrick Johansson erwarten, hat er doch den Platz von Urban Breed übernommen. Die Wahl ist definitiv geglückt, denn Patrick hat eine kraftvolle Stimme und verleiht den Songs das genretypische Gesangsvolumen. Womit wir auch schon bei den elf neuen Songs der Skandinavier sind, die mit ’Moria’ einen hymnischen Opener komponiert haben, der direkt ins Ohr geht und hängen bleibt. Bloodbound wissen genau, wie sie ihre Fans zufrieden stellen können, denn ihre Songs funktionieren nach dem klassischen Strickmuster, wobei man mit „Unholy Cross“ auch auf Nummer sicher geht. Die Eingängigkeit der Songs wird groß geschrieben und den mitreißenden Charakter hat man dadurch einkalkuliert, indem man stark in Richtung Midtempo operierte. Was nach Schema F klingt funktioniert, denn Bloodbound haben ein paar gute Songs an Bord, die zu begeistern wissen. So überrascht ’Drop The Bomb’ mit seiner knackigen Aufmachung, punktet durch die gut arrangierten Metal-Chöre und gibt dem Fan die Möglichkeit lauthals in den Refrain einzustimmen. Mit ’The Ones We Left Behind’ wird es erstmalig balladesk, wobei sich Schmalz und melodischer Rock stimmig ergänzen und nicht zu stark auftragen. Die Olsson-Brüder streuen immer wieder geschickt ein Solo ein, ohne die Songs zu sehr zu überfrachten oder in die Länge zu ziehen, so dass hinsichtlich der klassischen Komposition alles im grünen Bereich bleibt. Die herausragenden oder innovativen Soli werden eh nicht geboten, so dass man sich lieber am kraftvollen ’In For The Kill’ erfreut oder zustimmend bei der Halbballade ’Brothers Of War’ nickt, denn hier haben die Jungs mit Emotion und Power ein feines Teilchen abgeliefert. Man mag sich fragen, ob die X-te Ausgabe nach klassischer Manier funktionierenden Power Metals immer noch interessant ist, aber diese Frage ist wie der Streit um des Kaisers Bart. Hört rein und bildet euch euer eigenes Urteil, denn „Unholy Cross“ besteht zumindest den EuroNCAP-Crashtest und legt in diesem Sektor für 2011 erst einmal vor.
7,5/10 - RB.


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