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CD-Reviews :: Index: 'V' :: VOICE OF REVE ....

VOICE OF REVENGE

CHRONICLES OF BETRAYAL (47:24 min.)

MDD /
Näher waren sich Bayern und Skandinavien noch nie als in diesen Tagen - und das liegt nicht nur an den winterlichen Witterungsverhältnissen, sondern in erster Linie an den Death Metallern von "Voice Of Revenge" aus Würzburg. Diese noch junge, erst seit 2005 bestehende, Truppe verbindet auf ihrem ersten Vollalbum Göteborger Melodieführungen mit Unleashed- und Amon Amarth-Gitarren und hat damit schon mal ein wunderbares Fundament geschaffen, auf dem man aufbauen kann. Dann kommen noch ein paar US-Amerikanische Death Metal-Bauteile hinzu, die dem Ganzen ordentlich Pfeffer in den Arsch blasen und schon hat man ein wunderbares Schlachthaus zusammengezimmert, in dem sich eigentlich jeder wohlfühlt, der es nicht ganz so progressiv oder allzu modern mag. Wobei hier "Oldschool" keineswegs gleichzusetzen ist mit "verstaubt". Viel eher bemühen sich die Vier, die Alte Schule mit eigenen Ideen und einer zeitgemäßen, aber niemals zu glatten Produktion in die Gegenwart und die Zukunft zu transferieren, was ihnen absolut gelingt. Den neuen Sound aus dem Hause Andy Classen haben sie auch einigen Songs zugute kommen lassen, die bereits auf ihrer Demo-Scheibe von 2007 zu hören waren. In neuem Klangewand zeigt bspw. "Mutilated Corpse" dann auch, dass die alten Stücke qualitativ keineswegs hinter den neueren Songs wie "Lack Of Empathy" zurückstehen und beweist, dass die Qualität von "Voice Of Revenge" auch schon in früheren Jahren enorm hoch war. Die Stücke auf "Chronicles Of Betrayal" sind vom Regen-Intro bis zum finalen Raustreter "Bringer Of Death", auf dem sich Sänger Thomas nochmal vom Feinsten die Stimme aus dem Leib growlt und Schlagzeuger Tilman noch ein letztes Mal die Doublebass fliegen lässt, eine Komposition aus überwiegend im Midtempo gehaltenen Nackenbrechern und melodischen Momenten, die das Gehör umschmeicheln (so auch das Instrumental-Stück "Ruins") und dürften somit für jeden, der auf (mehr oder weniger) melodischen Death Metal steht, etwas zu bieten haben. Hier kann man guten Gewissens mal ein Ohr riskieren!
8/10 - CW


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