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CD-Reviews :: Index: 'K' :: KATRA

KATRA

OUT OF THE ASHES (44:44 min.)

NAPALM / EDEL
Finnischer Gothic Metal ist mit einem gewissen Qualitätssiegel versehen, was natürlich auch die Messlatte gewaltig in die Höhe schraubt. Katra, die mir mit ihrem vorhergehenden Werk „Beast Within“ schon untergekommen sind, machen natürlich nicht den Kardinalsfehler und platzieren sich als recht eigenständige Band. Diese Eigenständigkeit macht sich daran fest, dass die Songs von Katra Unterhaltung pur darstellen, wie eine frische Sommerbrise daherkommen und der Gesang von Frontfrau und Namensgeberin Katra in vertretbaren Tonlagen bleibt und songdienlich im Gesamtkontext steht. Überhaupt hat man auf „Out Of The Ashes“ auf Effekthascherei verzichtet, noch nicht mal der Opener ’Delirium’ fällt durch besonderen Bombast aus dem Rahmen, wenn auch der schräge Gitarrenauftakt ein Hochziehen der Augenbraue bewirkt. Die Single ’One Wish Away’ ist ganz flott und auch halbwegs kommerziell arrangiert. Die nächsten beiden Songs können da nicht ganz mithalten, ’If There Is No Tomorrow’ wirkt wie Füllstoff und ’Vendetta’ kommt etwas balladesk anheimelnd ins Ohr. Der Titeltrack sorgt dann für ein Aha-Erlebnis, denn ich hätte mehr erwartet. Irgendwie fehlt mir bis dahin der zündende Moment, das Erlebnis, dass Katra aus dem Quark kommen und es auch mal krachen lassen. Doch danach ist wieder etwas ruhigeres Gefilde angesagt, ’Envy’ kommt mit süßen Keyboardklängen und mit balladeskem Anzug. Dann kracht es doch mal etwas, ’Mirror’ lässt einen mit seinem riffenden Auftakt aus dem Halbschlaf hochschrecken und ’Anthem’ versucht in ein ähnlliches Horn zu pusten. Die Ballade ’The End Of The Scene’ weiß zu gefallen, Arrangements und Gesang haben hier perfekt zueinander gefunden. Für einen etwas lahmen Ausklang sorgt dann noch ’Hide And Seek’. Wie ich es bereits angesprochen habe, krankt „Out Of The Ashes“ in erster Linie daran, dass die zündenden Aspekte fehlen, überraschende Momente bleiben Mangelware und die Kompositionen im mittleren Niveau. Schade, denn da wäre sicherlich mehr gegangen.
6/10 - RB


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